KREISSPORTBUND

 

Trainingsbetrieb wird wieder aufgenommen

 

Mit der jüngsten Thüringer Verordnung wurde die Öffnung der Sportstätten bekanntgegeben. Nur mit Einhaltung von bestimmten Vorschriften darf mit dem Trainingsbetrieb begonnen werden. Der Kreissportbund hat die wichtigsten Richtlinien zusammengefasst...

1. Infektionsschutzkonzept/Hygieneplan
Es muss ein Hygieneplan vorgehalten werden. In den ###pdf## findet sich ein Muster.

Zusätzlich haben die Fachverbände schon Hygieneregeln festgelegt. Unter folgendem Link finden sich die Vorschriften der Fachverbände:

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/?Übergangsregeln=

Der Hygieneplan ist für jedermann zugänglich auszulegen oder auszuhängen. Auch hier gibt es ein Handlungsempfehlungen des DFB das individuell an die jeweilige Sportart angepasst werden muss. 

Folgende, wichtige inhaltliche Punkte sind zwingend zu berücksichtigen:
  • es ist eine Person des Vereins als Hygienebeauftragter zu benennen. Dieser ist Ansprechpartner für alle Belange hinsichtlich Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz
  • der Hygienebeauftragte belehrt die Trainer und Mitglieder des Vereins und hat die Kontrolle über die Einhaltung der Maßnahmen. Die Belehrung sollte dokumentiert werden
  • Angaben benutzte Raumgröße in Gebäuden, also flächengrößen der Sporthallen oder Übungsräume
  • Angaben zu begehbaren Grundstücksflächen unter freiem Himmel, also etwa die Größe der Trainingsflächen (Rasen, Hartplatz, Spielfläche)
  • Angaben zur raumlufttechnischen Ausstattung (Klimaanlage, Angaben zu Fenstern)
  • Angaben zu folgenden Maßnahmen (regelmäßige Be-und Entlüftung, Gewährleistung MIndestabstand, Beschränkung des Publikumsverkehrs, Einhaltung der Infektionsschutzregeln siehe Thüringer Verordnung vom 12.05.)
  • falls erforderlich Angaben zum Schutz von angestellten Arbeitnehmern auf der Sportstätte

Das Infektionsschutzkonzept muss erstellt werden und sollte dem jeweiligen Träger der Sportstätte vorgelegt werden. Nach Erstellung des Konzeptes sowie der Verhaltensregeln ist der Träger der Sportstätte über die Wiederaufnahme des Trainings zu informieren.

Anwesenheitsliste
Für alle Trainingseinheiten ist eine Anwesenheitsliste zu führen mit Datum, Name,/Kontakt- Telefonnummer um eine eventuelle Infektionskette nachvollziehen zu können. Verantwortlich sind die Trainer der jeweiligen Trainingsgruppen. Die Listen müssen vier Wochen aufbewahrt werden.

Trainingsgruppen
Die Größe der Trainingsgruppen richtet sich nach der Größe der Trainingsfläche, erlaubt ist eine Person auf 20 Quadratmetern.

Der Trainer ist verantwortlich für die Einhaltung der Abstandsregel (möglichst zwei Meter) - es wird empfohlen eine Trainingsgruppe mit maximal fünf Personen zu bilden, um den Überblick zu bewahren. Es sollen feste Trainingszeiten eingehalten werden, um die Kontakte zwischen den Trainingsgruppen so gering wie möglich zu halten.

Freizeitsport
Die Sportstätte ist nur für den Vereinssport in festgelegten Trainingszeiten geöffnet. Außerhalb der Trainingszeiten darf die die Sportstätte nicht genutzt werden, um die Kontakte auf der Trainingsstätte kontrollieren zu können.

Mundschutz
Während des Trainings im muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Für Übungsleiter wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen. Beim Betreten und Verlassen derSportstätten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wünschenswert.

Desinfektionsmittel
Der KSB empfiehlt den Vereinen, die entsprechenden Hygienemittel ihren Mitgliedern bereitzustellen. Dabei will der KSB die Verein gerne unterstützen, indem jedem Verein bei Bedarf ein Hygiene-Start-Paket kostenlos im Wert von 30 Euro zur Verfügung gestellt wird. 

Das Hygiene-Paket umfasst folgende Artikel: 
  • Flüssigseife 
  • Papierhandtücher 
  • Flächendesinfektion als Spray oder als Tuch
  • Händedesinfektion
  • Reinigungshandschuhe 
  • Absperrband 
  • sowie bei Bedarf Masken

Der Bedarf ist dem KSB bitte anzuzeigen, ein Bestellschein kann demnächst per Mail zugesandt werden. Bei vereinseigenen Sportstätten ist man gern bereit, beim Umsetzen der Maßnahmen, wie Flächenkennzeichnungen, Hinweisschilder und ähnlichem behilflich zu sein.

Sporthallen
Training in der Sporthalle ist mit den jeweiligen Trägern der Hallen abzuklären. 

Bei Fragen kann der KSB gern kontaktieret werden. Außerdem plant der Verband zum Thema Wiederaufnahme des Sportbetriebes am 22.05., um 18.00 Uhr ein Online-Seminar, bei dem akut auftretende Fragen gestellt werden können. Weitere Informationen werden dazu zeitnah veröffentlicht.

KSB-Chef Patrick Börsch appeliert an alle Vereine sich an die Regeln zu halten. "Das Ordnungsamt wird die Einhaltung kontrollieren. Nichtbeachtung kann zu Ordnungswidrigkeiten, im schlimmsten Fall zu Straftatbeständen führen. Damit das Spiel auf Bewährung nicht schief geht, bitte ich deswegen alle Verein eindringlich darum, die Regeln zu befolgen."
Jens Feuerriegel
 

NIEDERSACHSWERFEN.  Die Corona-Pandemie zwingt Südharzer Organisatoren, ihr Ende August geplantes Volkslauf-Event abzusagen.

129 Läufer bewältigten im vergangenen Jahr den Halbmarathon des Harztorlaufes von Sophienhof nach Niedersachswerfen.

129 Läufer bewältigten im vergangenen Jahr den Halbmarathon des Harztorlaufes von Sophienhof nach Niedersachswerfen.

Foto: Christoph Keil

Es ist bitter für viele Südharzer Freizeitläufer. Einer der schönsten Volksläufe der Region – der Harztorlauf – muss dieses Jahr ausfallen. Vereinschef Dirk Wackerhagen bedauert es sehr. Aber da die Corona-Krise nach wie vor den Wettkampfsport lähmt, sei solch ein großer Lauf momentan nicht planbar. Ursprünglich sollte der 7. Harztorlauf schon am 19. April sein. Mitte März zog der Verein aufgrund der Corona-Pandemie erstmals die Reißleine und verschob den Lauf auf den 30. August. Inzwischen ist auch dieser Ausweich-Termin nicht mehr realisierbar. Der Harztorlauf mit seinem Halbmarathon und den Strecken über acht, fünf und zwei Kilometer erwartet um die tausend Teilnehmer. Bei der Größe sei es nicht leistbar, alle Vorgaben zum Infektionsschutz zu erfüllen.

Zu den Kommentaren
HARZTOR-LAUF

 

Die Nummer 7 wird verschoben

Der siebente Harztor-Lauf sollte eigentlich bereits Geschichte sein. Corona machte dem großen Volkslauf zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen einen Strich durch die Rechnung, man verschob den Start auf den August. Aber auch dieser Termin ist nun gefallen, die Unsicherheiten sind zu groß, meldet das Organisations-Team...

Diesmal läuft's - der siebtente Harztor-Lauf wird auf 2021 verschoben (Foto: Harztor-Lauf e.V.)Diesmal läuft's - der siebtente Harztor-Lauf wird auf 2021 verschoben (Foto: Harztor-Lauf e.V.)

In den letzten Tagen erreichten die Organisatoren des Harztor-Laufes viele Anfragen zur diesjährigen Austragung. Die siebente Auflage des beliebten Volkslaufes hatte man schon Corona-bedingt vom Frühjahr auf den 30. August gelegt. Das war logistisch schwierig, mussten doch alle beteiligten Unternehmen, die Helfer und auch die Vereinsmitglieder selbst komplett umdisponieren. Gemeinsam habee man das aber schließlich geschafft.

Nun gibt es die ersten Lockerungen für die Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche getroffen haben. Besonders auch den Sport, auch wenn nun die Bundesliga wieder durchstarten soll mit Geisterspielen und auch Sport im Freien unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen erlaubt wird.
Allerdings sind seitens der Bundesregierung und der Länder weiterhin „Großveranstaltungen“ bis zum 31. August untersagt. Doch was ist das genau, eine Großveranstaltung? Wann beginnt eine Veranstaltung, groß und damit verboten zu sein? Diese Frage konnte dem Team bis zum heutigen Tage niemand beantworten. 

"Besonders aus der Politik haben wir dazu ein sehr lautes Schweigen vernommen. Die Grenze in Thüringen soll bei 1.000 Menschen liegen und das auf Grundlage einer Verfügung aus Hessen, die nicht auffindbar ist.

Für uns als organisierenden und durchführenden Verein bedeutet das eine enorme Unsicherheit. Wir können den Unternehmen, Helfern und auch Behörden keine Sicherheiten geben. Wir können aktuelle Regelungen zum Abstand (wie hält man 1,5 Meter Abstand bei einem Massenstart ein?) und zu anderen Sicherheitsaspekten praktisch vor Ort nicht umsetzen und eventuell noch kommende Auflagen für eine Durchführung des Harztor-Laufes am 30. August nicht einhalten. Darum haben wir nun folgende Entscheidung getroffen: Der 7. Harztor-Lauf wird in diesem Jahr nicht mehr stattfinden. Wir haben ab sofort die Anmeldung geschlossen.", sagt Dirk Wackerhagen vom Verein Harztor-Lauf. 

Im Interesse der Gesundheit von Läuferinnen und Läufern, von Helfern und Gästen sowie der Absicherung und Planungssicherheit werde man den Harztor-Lauf auf das Jahr 2021 verschieben. Am 25. April 2021 – so der neue Plan - fällt dann der Startschuss für die siebente Auflage. "Das ist zwar noch eine ganze Weile hin, aber wir wollten nicht krampfhaft einen Termin im Herbst oder sogar Winter 2020 suchen. Wahrscheinlich hätten wir den eh nicht gefunden, weil Zeitnehmer, Bühnenbauer und Caterer dann gar keine freien Termine mehr für uns haben."

Auch wolle man nicht mit anderen Läufen kollidieren, die sich nun in den letzten Monaten des Jahres drängen. "Das verstehen wir unter Fairness und Sportsgeist. Mit dem neuen Termin Ende April des nächsten Jahres sind wir dann wieder in unserem gewohnten Zeitkorridor. Wenn dann nicht wieder etwas dazwischenkommt, wird der 7. Harztor-Lauf wieder zu einer legendären Veranstaltung!"

In Kürze, wenn alle notwendigen Absprachen getätigt sind, werde man die Anmeldung für den 25. April 2021 wieder öffnen. Die Ausschreibung wird angepasst. Alle bereits getätigten Anmeldungen bleiben bestehen für das nächste Jahr. Wer von den bereits angemeldeten Läuferinnen und Läufern dann absolut nicht laufen kann, der oder die sich bitte direkt an die Organisatoren wenden.

Wer mag kann auch seinen Anmeldebetrag für 2020 an den Verein spenden. "Das stellt dann eine große Hilfe für uns dar, da wir für dieses Jahr schon einige Ausgaben hatten, die verloren sind und die uns finanziell belasten. Wenn Ihr also den Betrag für 2020 spenden und Euch für 2021 neu anmelden wollt, dann schreibt uns bitte ebenfalls.", sagt Wackerhagen.

"Nicht vergessen möchten wir, uns bei unseren Präsentatoren von der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen und unseren Sponsoren zu bedanken. Dank ihrer Unterstützung auch in diesem Jahr konnten bereits einige Ausgaben, die im Vorfeld des für April geplanten Harztor-Laufes notwendig geworden sind, durch den Verein beglichen werden. Wir sind sehr froh, solche starken Partner an unserer Seite zu haben.

Lasst uns alle gemeinsam den 7. Harztor-Lauf am 25. April 2021 zu einem großartigen Erlebnis machen! Wir werden unser Bestes tun. Und wir sind uns ganz sicher: diesmal läuft’s!"

Wiederaufnahme des organisierten Vereinssports in Thüringen: Was beachtet werden muss!

https://www.thueringen-sport.de/news/news-details/news/

wiederaufnahme-des-organisierten-vereinssports-in-thueringen-was-beachtet-werden-muss/

 

Thüringer Sportvereine dürfen eingeschränkt öffnen

Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich... – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften...

Dazu erklärt LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel: „Wir begrüßen ausdrücklich dieses positive Signal als weitere Etappe, um nun unseren Vereinen, Verbänden und natürlich den 365.000 Mitgliedern eine Perspektive der nächsten Schritte hin zu mehr Sporttreiben bieten zu können. Diese schrittweisen Öffnungen zeigen, dass die Wichtigkeit des Vereinssports für die Gesundheitsförderung als elementar im Freistaat angesehen wird – auch in dieser schwierigen Zeit mit oftmals großem Bewegungsmangel gerade durch die Schließung. Noch ist Geduld gefragt. Bevor die Vereine wieder Angebote starten können müssen alle notwendigen Auflagen umgesetzt werden und es bedarf einer intensiven Abstimmung mit den Verantwortlichen in den Landkreisen und Kommunen. Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Vereinsvertreter, stets die Hygieneauflagen sowie die Vorgaben der Fachverbände sorgsam einzuhalten, um die Corona-Pandemie weiterhin erfolgreich zu bekämpfen und damit gemeinsam auch weitere Schritte zu ermöglichen.“

Der LSB hatte sich intensiv für die schrittweise Wiederaufnahme des Vereinssports und die Zulassung weiterer Öffnungsschritte in Abstimmung mit dem für Sport zuständigen Thüringer Ministerium bei der Landesregierung eingesetzt.

Sportminister Helmut Holter begrüßt die Lockerung ebenfalls: „Sport ist ein Quell von Lebensfreude, und so freut es mich, dass Thüringen auch für den Sport nun einen großen Schritt macht. Wir haben es alle gemeinsam geschafft, die Infektionskurve deutlich abzuflachen. Nun können wir wieder den Sport als gesunderhaltenden und für viele Thüringerinnen und Thüringer wichtigen Lebensinhalt Schritt für Schritt in den Mittelpunkt rücken. Sportvereine können ab Mittwoch wieder unter gewissen Vorgaben im Freien und auch Indoor trainieren und sich auch sonst um ihre Sportstätten kümmern und ihrem Vereinsleben nachkommen. Wichtig bleibt aber, dass die weiterhin strengen Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Deshalb können derzeit bestimmte Trainingsformen, bei denen die Abstandregeln nicht eingehalten werden, und auch Wettkämpfe noch nicht wieder zugelassen werden. Ich habe großes Vertrauen in den Landessportbund, die Sportfachverbände und in die Vereine, dass hier nun mit Umsicht und Verantwortung vorgegangen wird. Denn der Sport hat immer auch eine große Vorbildwirkung.“

Die wichtigsten Punkte zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes in Thüringen im Überblick:
  • ab Mittwoch, 13. Mai 2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten-, Gesundheits-, Reha- sowie Leistungssport einschließlich der Spezialschulen für den Sport auf und in allen privaten und öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen wieder erlaubt
  • Lehrgänge für die Aus- und Fortbildung, Arbeitseinsätze auf oder in Sportanlagen sowie Vereins- und Verbandsversammlungen sind wieder möglich
  • der Sport- und Trainingsbetrieb erfolgt insbesondere bei Kampf- und Mannschaftssportarten kontaktfrei und ohne Wettkampfsimulationen und -spiele.
  • Wettkämpfe und ähnliche Sportveranstaltungen (mit Zuschauern/Publikum) sind zunächst nicht gestattet
  • · ab 1. Juni 2020 ist unter anderem die Öffnung von Fitnessstudios sowie Schwimmbädern (keine Hallenbäder), ebenfalls unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich. Nähere Informationen folgen, sobald weitere Entscheidungen gefallen sind.

Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Infektionsschutzkonzepten und Hygieneregeln durch die Vereine grundlegend ist. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können – u.a in Abhängigkeit der kommunalen Verfügungen bei Sportstätten in deren Verantwortung. Zusätzlich gibt ein Konzept des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Details für Vereinsvorstände, Übungsleiter und Trainer zur Durchführung von Sportangeboten vor. Gemeinsam mit dem LSB Thüringen wurden Handlungsempfehlungen als Hilfestellung im Vorfeld erstellt.
BUND UND LÄNDER WOLLEN KEINE MASKENPFLICHT

 

Nur geringfügige Lockerungen

In Berlin kamen heute Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder zusammen, um neue, möglichst bundesweit einheitliche Regelungen im Umgang mit der Krise zu treffen und eventuell den Lockdown etwas zu lockern. Herausgekommen sind dabei folgende Beschlüsse …



  • Schrittweise Schulöfnungen ab dem 4. Mai
  • Keine generelle Maskenpflicht
  • Läden bis 800 Quadratmeter dürfen öffnen
  • Großveranstaltungen werden bis 31. August abgesagt
  • Restaurants und Cafés bleiben zu

Nach offenbar hitzigen Diskussionen in der Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit dem deutschen Regierungsoberhaupt trat Bundeskanzlerin Angela Merkel neunzig Minuten später als gedacht im Bundeskanzleramt vor die Kameras. Hauptsächlich zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bayerns Regierungschef Markus Söder soll es nach Informationen der BILD-Zeitung größere Unstimmigkeiten in der Betrachtung der Lage gegeben haben. Letztlich bleibt es aber dabei, dass die Bundesländer selbst entscheiden werden, ob und wann sie die beschlossenen Erleichterungen des öffentlichen Lebens umsetzen wollen. Das wurde in der Pressekonferenz deutlich, als Söder schon einmal für Bayern verkündete, in einige Änderungen erst später einsteigen zu wollen.

Wenig Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr in Vorcorona-Verhältnisse versprachen die Regierungschefs. „Solange es keinen Impfstoff gibt, werden Einschränkungen aufrecht erhalten“, sagte der Söder.

Die momentan bestehenden Kontaktbeschränkungen sollen deshalb vorläufig bis zum 3. Mai bestehen bleiben. Ob sie danach aufgehoben werden, wird von der Anzahl der Infizierten abhängen.

Schon ab Montag dürfen Läden und Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter wieder öffnen, wenn sie akzeptable Hygienekonzepte haben. Unabhängig von der Verkaufsfläche können auch Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen ihren Kundenbetrieb wieder aufnehmen. Auch Frisöre mit einem Hygienekonzept dürfen ab Anfang Mai wieder in ihren Geschäften arbeiten.

Für alle, die unter selbstgebastelten oder industriell erstellten Mund-Nasen-Masken schwitzen und keuchen gibt es eine gute Nachricht. Eine generelle Verpflichtung Masken zu tragen wird es nicht geben. Bund und Länder empfehlen es aber den Bürgerinnen und Bürgern „dringend“ im öffentlichen Nahverkehr und beim Besuch des Einzelhandels. 

Der Schulbetrieb wird ab Anfang Mai bundesweit schrittweise wieder aufgenommen. Beginnen soll ab dem 4.Mai der Unterricht mit den Abschlussklassen und den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen sowie den obersten Grundschulklassen. Ebenfalls sollen die diesjährigen Abiturienten ihre Prüfungen ablegen können. Schrittweise und nach weiteren Beratungen und intensiven Vorbereitungen sollen die restlichen Schüler wieder einsteigen.

Die richtig schlechte Nachricht des Tages betrifft Restaurants sowie Großveranstaltungen jeder Art. Kein Café, keine Kneipe, kein Club wird in den nächsten Wochen betrieben werden können. Auch Messen, Festivals, Kulturveranstaltungen oder Sportereignisse mit vielen Zuschauern sollen bis mindestens 31. August untersagt werden. Konkrete Regelungen, wann eine Veranstaltung zur Großveranstaltung wird, sollen die Länder selbst treffen. Das bedeutet für Sommertheateraufführungen ebenso das Aus wie für große Musikfestivals. Die großen deutschen Fußball-Ligen stehen also vor Geisterspielen ohne Publikum, die niederen Spielklassen hingegen vor einem Rätsel. Ab wann ein Spiel zur Großveranstaltung avanciert, lässt sich vorher nicht so genau sagen. Wenn beispielsweise Wacker Nordhausen Mittwochnachmittag (wie für heute geplant war) in Bischofswerda spielt, ist nicht mit einem Großereignis zu rechnen. Wenn allerdings der Tabellenprimus Lok Leipzig nach Nordhausen kommt, könnte es schon kritisch werden.

Religionsausübung mit Gläubigen aller Couleur in den Gebetshäusern ist bis auf weiteres nicht gestattet. Noch in dieser Woche sollen Gespräche mit allen Glaubensgemeinschaften darüber aufgenommen werden, wie es in den nächsten Wochen weiter gehen kann. 

Aller 14 Tage soll es jetzt solche Videokonferenzen geben, um eine Neubewertung der Situation zu ermöglichen und dementsprechend Veränderungen festzulegen. Das nächste Date der Regierungschefs ist dann am 30.4., wenn über das Vorgehen im Mai entscheiden wird.

Nun wird es spannend sein zu sehen, wie die einzelnen Bundesländer mit den Vorgaben umgehen werden und welche Kriterien beispielsweise für eine Großveranstaltung angelegt werden.
Olaf Schulze
Sebastian Fernschild
 

SONDERSHAUSEN.  Andreas Räuber vom Kyffhäuser Kreissportbund bietet aktiv Hilfe für Vereine an.

KSB-Präsident Andreas Räuber ruft alle Vereine auf, sich zu melden, wenn Hilfe benötigt wird.

KSB-Präsident Andreas Räuber ruft alle Vereine auf, sich zu melden, wenn Hilfe benötigt wird.

Foto: Dirk Bernkopf

Auch beim Kyffhäuser Kreissportbund ist die Lage aufgrund der Corona-Krise prekär. Wir haben uns mit dem Präsidenten Andreas Räuber über die aktuelle Lage unterhalten.

Der THC scheidet vor 1300 Zuschauern im EHF-Cup-Viertelfinale aus


“Wunder von Nordhausen” blieb aus

 

Im Rückspiel des Viertelfinales im EHF-Cups trennten sich der Thüringer HC und RK Podravka Vegeta 28:34 (15:17). Damit zieht der kroatische Meister verdient in das Halbfinale des EHF-Cups ein. Die internationale Reise des Thüringer HC ist dagegen für diese Saison beendet...

Der THC begann schnell, musste sich im weiteren Spielverlauf dem Druck der Gäste und aufgrund zu vieler eigener Fehler geschlagen geben.
Beste Torschützin aufseiten des Thüringer HC war Emily Bölk mit neun Treffern. Für die Gäste waren Lamprini Tsakalou und Dijana Mugosa mit je sechs Toren erfolgreich.

Nach der Niederlage im Hinspiel mit vier Toren, wollte der THC zeigen, dass sie mit Kampfgeist und den Fans im Rücken das Wunder von Nordhausen schaffen können. Auch das sie bereit sind, um den Einzug ins Halbfinale des EHF-Cups zu kämpfen. Den ersten Angriff konnte Emily Bölk unter dem passiven Vorzeichen erfolgreich abschließen. Nach fünf gespielten Minuten glichen die Gäste durch Aneja Beganovic auf 2:2 aus. Alicia Stolle traf, von der für sie ungewohnten Kreisspieler-Position, zum 5:3. Den ersten Siebenmeter des Spiels verwandelte Beate Scheffknecht in der zehnten Minute sicher zum 7:5. Zwei Minuten später gingen die Gäste aus Kroatien mit drei Treffern in Folge das erste Mal mit 7:8 in Führung. Es klemmte im Angriff der Thüringerinnen und die Abwehr stand nicht wie gewohnt dicht. In der 13. Minute kassierte Alicia Stolle die erste Zeitstrafe, das Überzahlspiel nutzten die Gäste, um die Führung auf zwei Tore auszubauen (8:10). Almudena Rodriguez hatte zweimal Pech und traf nur den Pfosten. Damit war eine mögliche Führung der Thüringerinnen in dieser Phase vergeben.

Zehn Minuten vor der Pause stand ein 12:14 auf der Anzeigetafel, die nötigen fünf Tore Vorsprung waren in weiter Ferne.Herbert Müller nahm daraufhin seine erste Auszeit und zeigte sich mit den bislang gezeigten Leistungen höchst unzufrieden. Der deutsche Vizemeister verkürzte auf 13:14, bevor Emily Bölk zwei Minuten auf die Bank beordert wurde. Den fälligen Strafwurf der Kroatinnen konnte Ann-Cathrin Giegerich entschärfen. Beate Scheffknecht machte es auf der Gegenseite besser und schaffte in der 26. Minute wieder den Ausgleich zum 14:14 von der Strafwurflinie. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff legte Zlatko Saracevic, beim Stand von 15:15, seine erste grüne Karte. In seiner Ansage fand er scheinbar die richtigen Worte und die Gäste gingen mit zwei Toren Vorsprung in die Kabine - 15:17.

Dem Thüringer HC stand nun vor der schweren Aufgabe, in der zweiten Halbzeit sieben Tore aufzuholen. Es musste also ein Wunder in Nordhausen her.

Emily Bölk eröffnete die Torstatistik der zweiten Halbzeit. Ihre Gegenspielerin Ana Turk bekam für ihr hartes Einsteigen eine Zweiminutenstrafe. Alicia Stolle gelang der Ausgleich zum 17:17, die Gäste hatten jedoch sofort die Antwort parat. Im Angriffsspiel war nach acht Minuten der 2. Halbzeit wieder der Wurm drin. Die Thüringerinnen vergaben den Ball leichtsinnig oder trafen neben das Tor. Folgerichtig konterten die Gäste ein ums andere Mal und blieben dank erfolgreichen Abschluss in Führung. Obwohl die Kroatinnen durch Zeitstrafen in Unterzahl spielten, zog der THC für sich keinen Nutzen. Nach 42 Minuten war man zwar immer noch auf ein Tor ran, für den Einzug ins Halbfinale war es doch nur ein ernüchterndes 19:20. Herbert Müller war an der Seitenlinie am verzweifeln und zeigte dies mehr als deutlich. Ihm blieb keine Möglich des Eingreifens und so legte er die nächste grüne Karte. Die Ansprache an seine Spielerinnen war ungewohnt laut und flehend, er wollte wenigstens das Spiel gewinnen. Emily Bölk erhielt Mitte der 2. Spielhälfte ihre nächste Zeitstrafe, welche die Gäste nutzen, um mit 22:24 in Führung zu gehen. Das Angriffsspiel der Thüringerinnen lief einfach nicht rund und hinten wurden zu einfache Tore kassiert.

Es waren noch knapp zehn Minuten zu spielen, als Zlatko Saracevic sein zweites Timeout einforderte. Er schien davon überzeugt, dass seine Frauen das vom THC erhoffte Wunder von Nordhausen verhindern und als Siegerinnen vom Platz gehen würden. Die Fans der Roten Wand unterstützen den Thüringer HC weiterhin lautstark, aber das allein genügte nicht. RK Podravka Vegeta zeigte in der Schlußphase, wie schneller Handball gespielt wird und ging fünf Minuten vor dem Abpfiff mit sechs Toren in Führung. Der THC wehrte sich verbissen, aber es reichte nur zur Ergebniskosmetik. Am Ende gewann RK Podravka Vegeta, auch in dieser Höhe verdient, mit 34:28 und zieht damit ins Halbfinale um den EHF-Cup ein.

Stimmen zum Spiel:
Zlatko Saracevic (RK Podravka Vegeta)
: Wir sind hergekommen, um auch hier zu gewinnen. Das hat mein Team hervorragend umgesetzt. Mit dieser Leistung haben wir auch eine Chance das Halbfinale erfolgreich zu spielen.

Müller (Thüringer HC): Das wichtigste zum Anfang. Wir sind heute verdient ausgeschieden. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir zu viele Chancen liegen lassen, zu viele einfache Tore nicht geworfen. Die Abwehr war heute auch nicht aggressiv genug und in der zweiten Halbzeit gab es dann auch zu viele technische Fehler. Als einzige Spielerin kann ich heute nur Emily Bölk hervorheben, die sich 60 Minuten gegen die Niederlage gestemmt hat. Wir sollten nun den Kopf freibekommen und den vierten Platz in der Meisterschaft sichern und zum Final 4 noch mal zeigen, was wir als Mannschaft leisten können.
Martin Holzheier/Bernd Hohnstein/Andreas Hoffmann

Thüringer HC:
Marie Skurtveit Davidsen, Ann-Cathrin Giegerich; Mariana Ferreira Lopes 3, Beate Scheffknecht 6, Alexandra Mazzucco, Almudena Rodriguez Rodriguez, Jovana Sazdovska 1, Alicia Stolle 3, Emily Bölk 9, Ina Großmann, Mia Biltoft, Mikaela Mässing 2, Lydia Jakubisova 4.

RK Podravka Vegeta: Jovana Risovic, Magdalena Ecimovic; Ana Turk 2, Aneja Beganovic 2, Korina Karlovcan 2, Elena Popovic, Dragica Dzono 2, Dejana Milosavljevic 5, Dijana Mugosa 6, Lea Franusic, Tjasa Stanko 1, Elena Gjorgjijevska 2, Lamprini Tsakalou 6, Aneta Benko 2, Azenaide Danila Jose Carlos 4.

Zuschauer: 1300

Schiedsrichter: Andrej Budzak/Michal Zahradnik (SVK).
Bernd Hohnstein

 

Viertelfinale in der Wiedigsburg

Spitzenspiel im EHF-Cup - die Damen des Thüringer HC treffen im Viertelfinale heute auf die Kroatinnen von Podravka Vegeta. Die nnz ist wie immer mit dem Ticker Live dabei...



60. Minute: Und das Spiel ist aus, der THC verliert 28:34. Wer hier heute die bessere Mannschaft war zeigte die erste Hälfte schon deutlich. Die Kroatinnen waren deutlich schneller und geschickter vor dem Tor. Der THC konnte mit Kampfgeist und schierer Wucht mithalten, in der zweiten Hälfte ging diese Rechnung nicht mehr auf. Der EHF-Cup ist damit für die Thüringerinnen zu Ende. Wir verabschieden uns aus der Wiedigsburg und hoffen das der THC bald zurückkehren kann

60. Minute: Und trifft, und trifft, und trifft - 28:34

59. Minute: Mässing bringt den THC zum 28:33

58. Minute: Podravka macht Zielübungen und trifft und trifft und trifft, 27:33

58. Minute: Noch ist es nicht ganz vorbei, Alicia Stolle trifft zum 27:31

57. Minute: 26:32

56. Minute: Und weiter geht's der THC hat aufgegeben, 25:31

55. Minute: Und Treffer Nummer 30 für die Gäste

54. Minute: Der THC schmeißt alles nach vorne und kassiert die Rechnung für das Risiko, der Kasten ist leer, Podravka zieht davon, 25:29

54. Minute: Podravka führt inzwischen mit 25:28

52. Minute: 7-Meter für den THC, Lopes verwandelt, 25:27

52. Minute: Abwehr ausgetrickst, Treffer versenkt, 24:27 für die Gäste

51. Minute: Die Tore machen die Gäste, 24:26

50. Minute: Es verbleiben zehn Minuten in denen der THC mindestens fünf Tore machen müsste ohne Gegentreffer zuzulassen

50. Minute: Nochmal Bölk, 24:25

49. Minute: Schönes Ding von Emily Bölk, 23:24, das Gegentor folgt aber prompt, 23:25

48. Minute: Schöne Parade von Giegerich, aber die Kroatinnen sind weiter am Ball

46. Minute: Anschlusstreffer durch Mässing, Podravka trifft ebenso, 22:24

46. Minute: Nächster Treffer für Podravka, 21:23

45. Minute: Tor für die Gäste, 21:22

45. Minute: Scheffknecht mit dem Ausgleich, 21:21

44. Minute: Podravka mit frischen Spielerinnen auf dem Feld und der erneuten Führung, 20:21

43. Minute: Ausgleich durch Jakubisova

42. Minute: Und wieder daneben, dem THC gelingt es nicht, sich zu lösen und das Spiel zu drehen. Dafür geht Podravka erneut in Führung. 19:20

41. Minute: Giegerich hält den THC im Spiel, Zeitstrafe für die Gäste

41. Minute: Bölk mit dem Ausgleich

39. Minute: Auf beiden Seiten schleichen sich zunehmend Fehler ein

39. Minute: Der THC vergibt weitere Chancen

38. Minute: Giegerich hält einen weiteren Angriff, hat gegen den nächsten Tempo-Gegenstoß aber keine Chance, 18:19

36. Minute: Der THC kämpft um jeden Ball, für Podravka gibt es eine Zeitstrafe, 7-Meter für den THC, aber Scheffknecht scheitert, den Angriff der Kroatinnen kann der THC direkt kontern, Scheffknecht steht nochn hinten, bekommt den Pass - Ausgleich!

34. Minute: Fehler bei Podravka, Chance für den THC, die scheitert erst an den Fingerspitzen der kroatischen Keeperin, dann am Pfosten, Podravka verwandelt den Konter, 17:18

33. Minute: Und nochmal Giegerich!

32. Minute: Ausgleich durch Alicia Stolle

32. Minute: Strafwurf für die Gäste, Giegerich hält

31. Minute: Der erste Treffer geht aber an Bölk, 16:17

31. Minute: Und weiter gehts, Podravka hat den Ball

30. Minute: In der letzten Minuten lässt sich der THC hängen, Podravka kann mit zwei Toren Führung in die Pause gehen. Wenn die Damen des THC sich gegen die Abwehr werfen, umtanzen die Kroatinnen die Thüringerinnen. Die technische Überlegenheit liegt deutlich auf Seiten Podravkas, der THC kann bisher vor allem mit viel Kraftaufwand gegen die Niederlage anrennen. Ob die Konstitution das auch in der zweiten Hälfte mitmacht dürfte fraglich sein

29. Minute: Ausgleich für Podravka, die Abwehr des THC hat sich zum wiederholten male ausmanövrieren lassen, 15:15

28. Minute: Sazdosvka bringt den THC wieder in Führung, 15:14

27. Minute: Nächste Zeitstrafe für die Gäste

26. Minute: Jetzt ist der THC mit dem 7-Meter dran, Scheffknecht führt aus und trifft, Ausgleich!

25. Minute: Zeitstrafe für Bölk, 7-Meter für die Gäste. Giegerich hält!

23. Minute: So muss ein Tempo-Gegenstoß aussehen! Fehler bei Podravka, Sazdovska kommt an den Ball und kann durchmarschieren, 13:14

22. Minute: Kurze Auszeit. Wenn der THC seine Chancen nicht besser nutzt wird es nichts mit dem Einzug ins Halbfinale, fünf Tore Vorsprung müssten es heute noch werden. Danach sieht es im Moment gar nicht aus

22. Minute: Und wieder Podravka, 12:14

20. Minute: Ausgleich durch Jakubisova, Podravkas Antwort folgt sofort, 12:13

19. Minute: Patzer bei Podravka, der Gegenstoß kommt aber eine bis dato glücklose Rodriguez knallt das Ding an den Pfosten, nicht ihr erster Wurf der heute daneben geht. Die Gäste können derweil wieder in Führung gehen, 11:12

18. Minute: Bölk bringt den THC wieder ran, 11:11

17. Minute: Tor für die Gäste nach einem unnötigen Ballverlust des THC, Scheffknecht verstolpert das Leder am Kreis

16. Minute: Direkt geht eben auch wenn die Finesse fehlt, Beeate Scheffknecht mit dem Ausgleich 10:10

15. Minute: Emily Bölk hält den THC im Spiel, 9:10

14. Minute: Podravka zeigt mehr technische Finesse, trifft erneut 8:10, Giegerich bleibt chancenlos

13. Minute: Gute Chance für den THC, dem Gegenstoß fehlt die Spritzigkeit die die Gegner hier zeigen und scheitert an der Keeperin der Gäste, Podravka kann erneut in Führung gehen, 8:9

12. Minute: Der THC versucht es weiter mit roher Gewalt und erzielt den Ausgleich, 8:8

11. Minute: Wieder kann Podravka schnell auf den Angriff des THC antworten und geht in Führung, 7:8

11. Minute: Durchmarsch der Kroatinnen, mit dem Tempo konnte die Thüringerinnen diesmal nicht mithalten, 7:7

9. Minute: Bölk's Gewaltwürfe sind keine Garantie für Treffer, auch Versuch Nummer zwei geht Fehl, dafür gibt es Gelb für Podravka und einen Strafwurf für den THC, Scheffknecht verwandelt aber die Gäste antworten prompt, 7:6

9. Minute: Tor für die Gäste, 6:5, den hätte Giegerich haben können, der Frust ist ihr anzusehen

8. Minute: Wieder steigt Bölk vor dem Kreis hoch, Treffer! 6:4

8. Minute: Nächster Treffer für die Gäste, 5:4

6. Minute: Bölk macht's aus der Entfernung, 4:2 aber Podravka zieht nach, 4:3, die Antwort folgt sofort Alicia Stolle trifft zum 5:3

6. Minute: Das kann Lydia Jakubisova auch, 3:2, den Konter hält Giegerich

4. Minute: Gegenstoß Podravka, die Thüringerinnn reagieren schnell, können dem Gegner in der Mitte das Tempo nehmen, der bleibt aber am Ball und trifft mit einem schönen Aufsetzer zum Ausgleich, 2:2

4. Minute: Anschlusstreffer für die Gäste, 2:1, der Ball kommt im spitzen Winkel von der Seite, Giegerich kann nicht viel machen

3. Minute: Podravka vor dem Tor, vorsichtiges abtasten, Ballverlust und Gegenstoß, Jakubisova kommt durch die Verteidigung frei zum Wurf, 2:0

2. Minute: Emily Bölks erster Wurf geht weit über das Tor, im Nachgang kann sie den Patzer wieder gut machen, 1:0

1. Minute: Und es geht los, der THC hat den Ball


13.59 Uhr
Übrigens: wenn es hier am Ende 27 zu 23 für den THC stehen sollte, man also torgleich wäre, wird es keine Verlängerung sondern ein 7-Meter-Werfen geben

13.51 Uhr
Die technischen Patzer aus dem Hinspiel möchte man heute vergessen machen, Podravka hatte die Fehler gnadenlos und schnell ausgenutzt und so das Spiel bestimmen können.

13.49 Uhr
Für den Thüringer HC geht es heute im alles. Im Hinspiel hatte man sich den Kroatinnen trotz harten Kampfes geschlagen geben müssen. Mit 27 zu 23 ging man vor einer Woche aus der Partie

Erste Niederlage, aber Chance gewahrt

 

Der Thüringer HC verliert mit 27:23 (15:12) gegen RK Podravka Vegeta in Koprivnica. In der Startphase taten sich die Gäste extrem schwer und Herbert Müller musste früh sein erstes Team Timeout nehmen. Im weiteren Spielverlauf kämpfte sich der THC bis auf ein Tor heran, konnte den Kroatinnen nicht das eigene Spiel aufzwingen...


Mit zu vielen einfachen technischen Fehlern gelang es nicht, das Spiel zu drehen. Podravka bestrafte gerade die Ballverluste durch schnelle Gegentore und sicherte sich den Erfolg im Hinspiel. Vier Tore sind im Handball nicht die Welt und so wahrt der THC die Chance für das Rückspiel in der kommenden Woche. Lamprini Tsakalou traf neun Mal für die Gastgeberinnen. Für den Thüringer HC erzielten Mariana Ferreira Lopes und Beate Scheffknecht je sechs Tore.

RK Podravka Vegeta hatte Anwurf, Dejana Milosavljevic netzte bereits im ersten Angriff von Außen zum 1:0. Der erste Angriff aufseiten der Gäste blieb torlos. Bereits in der dritten Spielminute erhöhte Ana Turk zum 4:0. Darauf zückte Herbert Müller die erste grüne Karte und versuchte seinen Damen Mut zuzusprechen. Den ersten Strafwurf im Spiel verwandelte Beate Scheffknecht sicher. Die Abwehr von Podravka Vegeta packte von Beginn an ordentlich zu und Beate Scheffknecht netzte den zweiten Strafwurf zum 5:2.

Der Thüringer HC agierte in der Anfangsphase nervös und unkonzentriert. Daraus leiteten sich technische Fehler und ungenaue Würfe auf das Tor der Kroatinnen ab. In der siebten Minute erhielt Emily Bölk die erste Zeitstrafe wegen Stoßens und der fällige Strafwurf wurde sicher verwandelt. In Überzahl und gegen eine löchrige Abwehr setzte sich der Gastgeber in der 8. Minute auf 8:2 ab. Die recht harmlosen Angriffe verschafften Podravka Ballgewinne und nur das Gebälk verhinderte weiteres Davonziehen.

Die technischen Fehler und schlechten Angriffslösungen, zwangen Herbert Müller zu diesem frühen Zeitpunkt zu einer weiteren Auszeit. Der THC-Coach wechselte im Angriff und in der Abwehr durch. Das Spiel des THC begann sich merklich zu stabilisieren. Mit einem Hüftwurf verkürzte Mikaela Mässing von jenseits der Neunmetermarke auf 8:3. Fast unbehelligt lief Tjasa Stanko durch die Abwehrreihe der Thüringerinnen und netzte zum 9:3 ein (13.Minute). RK Podravka Vegeta verschob in der Abwehr geschickt und machte es dem THC schwer, eine sichere Wurflösung zu finden. Trainer Herbert Müller versuchte es mit Umstellungen im Positionsspiel und schnellen Wechseln, zählbares kam dabei wenig heraus.

Allein Beate Scheffknecht war bislang makellos vom Punkt und erzielte mit einem weiteren Strafwurf den vierten Treffer für ihr Team. 18 Minuten waren gespielt, da traf Mariana Lopes aus dem Rückraum zum fünften Mal für die Thüringerinnen. Knapp eine Minute später parierte Ann-Cathrin Giegerich einen Strafwurf, aber ein Ballverlust der Gäste sorgte für den 11:5 Zwischenstand. Die Damen aus Koprivnica packten in der Abwehr weiter kräftig zu und Lamprini Tsakalou traf in der 21. Minute zum 12:6. Klar herausgespielte Aktionen ließ der Thüringer HC weiterhin vermissen. Mit Einzelaktionen hielten sich die Gäste im Spiel.

Im Tor der Gastgeberinnen fischte sich Jovana Risovic einige Würfe auf ihr Gehäuse. Gut fünf Minuten vor der Halbzeitpause musste Jovana Sazdovska für zwei Minuten auf die Bank, Korina Karlovcan ereilte auf der Gegenseite das gleiche Schicksal. Trotzdem, der Thüringer HC gab nicht auf und kämpfte sich mühsam Tor für Tor heran. Das 13:11, zwei Minuten vor der Pause, zwang den Coach der Gastgeber Zlatan Saracevic zur Auszeit. Lange hatte es gedauert, bis sich der Thüringer HC ins Spiel zu gekämpft hatte. In der 30. Minute netzte Mikaela Mässing zum 14:12 ein und hielt ihre Mannschaft so in Schlagdistanz. Sekunden vor dem Pausenpfiff entschieden die Unparteiischen auf Strafwurf für Podravka, den Lamprini Tsakalou nach Ablauf der regulären Spielzeit zum Halbzeitstand von 15:12 verwandelte.

Kaum aus den Kabinen, startet Mikaela Mässing mit dem ersten Treffer für den THC und verkürzte auf 15:13. Die Antwort von Lamprini Tsakalou folgte prompt, sie zirkelte den Ball an Ann-Cathrin Giegerich vorbei ins THC-Gehäuse. Mariana Ferreira Lopes erwischte einen Sahnetag, mehrfach zeichnete sie sich im Spiel aus und zeigte ihre Torgefährlichkeit. Vier Minuten nach Wiederanpfiff brachte die Portugiesin die Gäste auf zwei Tore heran und Ann-Cathrin Giegerich parierte im Gegenangriff. RK Podravka bekam in dieser Phase weniger Zugriff auf den THC-Angriff. Beate Scheffknecht konnte mit ihrem verwandelten Strafwurf auf 16:15 verkürzen. Der Thüringer HC war dran. Die eingewechselte Azenaide Danila Jose Carlos traf aus dem Rückraum, diesmal antwortet Mikaela Mässing für die Gäste auf der anderen Seite mit auch einem Treffer(37. Minute). Eine Minute später nahm Alicia Stolle für zwei Minuten auf der Bank. Herbert Müller nahm im eigenen Angriff die Torfrau heraus und füllte so mit einer Feldspielerin auf. Die Partie gestaltete sich zunehmend ausgeglichener. Der deutsche Vizemeister schaffte trotz allem in dieser Phase den Ausgleich nicht. Podravka hatte Mühen, die eigenen Abwehrreihen stabil zu halten. Azenaide Danila Jose Carlos setzte nach 44. Minuten den 20. Treffer für ihr Team.Wieder hatten die Gäste Probleme im Abschluss und so erzielte Aneta Benko in der 45. Minute von der Linksaußenposition das 21:18. Zuvor kassierte Mariana Lopes die vierte Zeitstrafe. RK Podravka Vegeta stellte auf eine Manndeckung um. Lydia Jakubisova war im Tempogegenspiel nur durch ein Foulspiel zu stoppen. Den fälligen Strafwurf verwandelte Beate Scheffknecht zum 21:19.

Dieser Verlauf des Spiels missfiel dem kroatischen Trainer Antonio Pranjic sichtlich und er nahm ein weiteres Team Timeout. Lamprini Tsakalou entpuppte sich über die gesamte Spielzeit als torgefährlich und war im Angriffsspiel kaum zu stoppen. Sie netzte in der 48 Spielminute zum 22:19. Alicia Stolle stellte Sekunden später den Zweitoreabstand wieder her. Noch knapp 10 Minuten zu spielen, der kroatische Meister legte zum 24:21 vor. Magdalena Ecimovic parierte zudem einen Strafwurf von Beate Scheffknecht.

Gegen Ende der schnell geführten Partie schienen dem einzig verbliebenen deutschen Vertreter die Kräfte zu verlassen. Die Würfe kamen nicht mehr so platziert wie in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Es bedurfte viel Kampfgeist, um dranzubleiben. Fünf Minuten vor dem Abpfiff stellte Podravka wieder auf Manndeckung. Lamprini Tsakalou gelang es sich den Ball zu stibitzen und ihre Mannschaft mit vier Toren in Führung zu bringen (26:22, 56. Minute).

Zögerndes Rückzugsverhalten produzierte den nächsten Treffer der Gastgeberinnen, um sich mit 27:22 abzusetzen. Mit dem Schlusspfiff vergab Aneta Benko einen Wurf von der Außenbahn. Auf der Anzeigetafel stand nach 60 Minuten ein 27:23 für den kroatischen Meister. Ein knapperer Ausgang war dem THC nicht vergönnt, vier Tore sollten in der kommenden Woche in eigener Halle und mit den THC-Fans im Rücken machbar sein.
Andreas Hofmann

 

Peter Cott
 

BLEICHERODE/KLETTENBERG.  24 Mannschaften kämpfen um Pokale. Der Ausrichter – die Grundschule Klettenberg – hofft auf den Thüringer Naturschutzpreis.

Klettenbergs Grundschüler kämpften am Samstag beim neunten Hohenstein-Cup um gute Plätze. 

Klettenbergs Grundschüler kämpften am Samstag beim neunten Hohenstein-Cup um gute Plätze. 

Foto: Peter Cott

Ein quirliges Handball-Turnier mit reichlich Publikum und mitfiebernden Eltern durfte erleben, wer am Samstag der Georgenberghalle in Bleicherode einen Besuch abstattete. Hierher hatte Klettenbergs Grundschule zur nunmehr neunten Auflage ihres Hohenstein-Cups eingeladen. Und die Generalprobe vor dem Zehnjährigen durfte sich über einen Teilnehmerrekord freuen, der nun im Jubiläumsjahr getoppt werden soll: Gleich 24 Mannschaften aus Grundschulen des gesamten Landkreises – und mit Schlotheim sogar darüber hinaus – ermittelten in zwei Altersklassen ihre Champions.

Dass die Klettenberger Grundschüler sich mit anderen Schulen nicht etwa im Fußball oder Völkerball, sondern im Handball messen, sei gute Tradition, wissen Schulleiterin Carola Grützner-Radtke und Fördervereinschefin Antje Lange. Grützner-Radtke hatte die von ihrer Vorgängerin übernommen, doch schon zuvor habe der Ort immer kontinuierlich Trainer selbst für die Kleinsten gehabt. Aus Sicht der Schulleiterin übrigens auch „eine Win-Win-Situation“ für die Bleicheröder, die ihre Halle bereitstellen. Gewinne der SV Glück-Auf so doch regelmäßig auch Nachwuchsspieler.

Verstärkt worden sei dieses Handball-Fieber in den Anfangsjahren noch durch die Aktion „Kinder weg von der Straße“ des Kreissportbundes (KSB), erzählen die Fördervereinsmitglieder, die für die Organisation des Tages verantwortlich zeichnen. Einnahmen aus Festen wie diesem gehen immer in neue Projekte wie die Begrünung des Schulgeländes vorigen Sommer: Bäume und eine Beeren-Naschhecke waren damals angepflanzt, Hochbeete im Schulgarten angelegt und Insektenhotels gebaut worden. „Mit dieser Idee haben wir uns jetzt auch beim Thüringer Naturschutzpreis beworben“, wusste Schatzmeisterin Cindy Stölzel Neues aus dem emsigen Vereinsleben zu berichten.

Die Sieger:

Erst- und Zeitklässler:

1. Platz: Montessori-Grundschule Nordhausen

2. Platz: Käthe-Kollwitz-Grundschule Nordhausen II

3. Platz: Käthe-Kollwitz-Grundschule Nordhausen I

Dritt- und Viertklässler:

1. Platz: Grundschule Petersdorf

2. Platz: Klettenberg I

3. Platz: Grundschule Niedersalza

NORDHAUSEN.  Nordhausens Tischtennisverein schlägt Saalfeld 9:3. 

Martin Wiegner sorgte mit dem 6:2 für weitere Beruhigung im Spiel gegen Saalfeld.

Martin Wiegner sorgte mit dem 6:2 für weitere Beruhigung im Spiel gegen Saalfeld.

Foto: Christoph Keil

Der Spitzenreiter TTV Hydro Nordhausen bleibt das Maß aller Dinge in der Tischtennis-Thüringenliga. Auch der TTC Saalfeld fand kein Mittel, um die Nordhäuser Siegesserie zu stoppen. Zwar verlor das Doppel Domnick/Holzberger 1:3, aber Wenzel, Spychala und Vanahel besorgten einen 5:1-Vorsprung. Martin Wiegner sorgte mit dem 6:2 für weitere Beruhigung. Auch wenn Holzberger danach 0:3 verlor, am Tagessieg und damit dem elften im elften Spiel änderte das nichts im Geringsten.

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Filmpremiere in Bleicherode


Ein Abend wie kein Zweiter

 

So einen Abend hat man in Bleicherode noch nicht erlebt und wird ihn wohl auch so schnell nicht wieder erleben. In der kleinen Kali-Stadt wurde gestern außergewöhnliche Filmpremiere gefeiert. „Lotti - oder Bleicherode der etwas andere Heimatfilm“, heißt der Streifen, die Stars auf dem roten Teppich waren die Bleicheröder selbst...


Als der Vorhang fällt, regnet es goldenes Lametta, das Publikum spendiert stehende Ovationen und draußen wartet schon die Eröffnung des „Walk of Fame“, in der Bleicheröder Version. In der alten Kali-Stadt feierte man gestern Abend ein Fest, wie es hier wohl noch kein zweites gab. Nach anderthalb Jahren Entstehungsgeschichte bekamen die Bleicheröder endlichen ihren Film zu sehen.

digital
Denn was hier über die Leinwand lief, war kein gewöhnlicher deutscher Kinostreifen. Das fing schon bei der ersten Idee an, denn seine Entstehung hat „Lotti“ einem Zufall zu verdanken. Filmemacher Hans-Günther Bücking war im Herbst 2018 beruflich auf dem Weg in den Harz, als er einen Stopp in seiner alten Heimatstadt einlegte, die er in jungen Jahren mit seinen Eltern verlassen hatte. Ob es wohl das alte Kino noch gab das er zuletzt als sechsjähriger betreten hatte? Das kleine Filmtheater stand noch an Ort und Stelle. Und hier traf Bücking auf Alf Schneider, den Kinobetreiber. Man kam ins Gespräch und aus dem Gespräch wurde eine verrückte Idee: man würde einen eigenen Film drehen. Für Bleicherode, von Bleicherödern. Auf Stars und Sternchen wollte man größtenteils verzichten und stattdessen Bleicheröder Gesichter zeigen.

Bis zur gestrigen Premiere sollten rund anderthalb Jahre vergehen. Regisseur Bücking und sein Team arbeiteten bis zur letzten Minute an dem 90minütigen Spielfilm, der seinen allerletzten Schliff einen Tag vor der Erstaufführung erhielt.

Der Film erzählt die Geschichte von Lotti Funke, gespielt von Marion Mitterhammer, die zur Beerdigung ihrer Mutter nach Bleicherode zurückkehrt. Vor zehn Jahren verließ sie ihre Heimatstadt, die damals sechsjährige Tochter Jenny blieb in der Obhut der Mutter zurück. Die Jugendliche steht jetzt alleine da, will von der entfremdeten Mutter aber nichts mehr wissen. Zu den familiären Verwerfungen kommen finanzielle Schwierigkeiten: der Bestatter will von Lotti 3.500 Euro haben. Geld das Lotti nicht hat.
In Bleicherode kennt man die Heimkehrerin freilich noch, nicht allein weil sie ein Kind der kleinen Stadt ist, sondern auch weil sie in Wien eine Filmkarriere der etwas anderen Art hingelegt hat. Die ein wenig in die Jahre gekommene Lotti hat sich einen Namen als Pornostar gemacht. Das bringt den einen oder anderen Bleicheröder Herren auf unmoralische Ideen und sorgt zwischen Fleischertheke und Kaffeehaus für jede Menge zündenden Gesprächsstoff.

Herausgekommen ist ein Drama, das gleichzeitig Komödie mit derben Witz und auch ein Stück Gesellschaftsspiegel ist. „Der Film ist auch ein Blick auf das Leben in so einem kleinen Ort. Da kennt jeder jeden, jeder ist gegen jeden oder auch nicht und das kann sehr amüsant sein. Da kann man eine Menge rausholen.“, erzählt uns Regisseur Bücking am Rande der Premierenfeier. In der Bäckerei wird Lotti gar nicht erst bedient, im Café macht man ihr mehr als deutlich was man von ihrem Lebenswandel hält und selbst der verschroben liebenswürdige Fleischermeister, der der Dame in Not einen Job gibt, kann von derben Witzen rund um Lottis Erfahrungen mit dem „Fleisch“ nicht lassen. Trotzdem steckt Lotti die Männer alle in die Tasche, vom Unternehmer Eduard „Eddie“ Weinstein über ihren Produzenten „Rokko“ bis zum Bestatter Ernst und seinen Trinkkumpanen. Auf dem Weg zu ihrer Tochter läuft sie hingegen immer wieder gegen Wände und steht vor den Trümmern ihrer eigenen Entscheidungen.

Marion Mitterhammer als „Lotti“, Bruno Jonas (Eddie) und Thomas Rohmer (Rokko) sind dabei die einzigen professionellen Schauspieler. Alle anderen Rollen, insgesamt 28 an der Zahl, werden von Bleicherödern verkörpert, die zuvor noch nie vor eine Kamera gestanden haben, geschweige denn eine Ahnung davon haben, wie so ein Filmdreh funktioniert.

Das hier Laien, nicht ausgebildete Mimen, vor der Kamera stehen, sieht man dem finalen Film freilich an. Aber das ist gewollt und Bücking gibt seinen Laien-Darstellern viel Raum für ihr Spiel. Der Film erzählt nicht eine geradlinig aufgeschnürte Geschichte sondern nimmt sich immer wieder Zeit für kleine Momente, Vignetten die sich den vier Wänden, den Cafés, Geschäften und Hinterzimmern der Gemeinde abspielen. „In den ersten Tagen waren die Leute noch wesentlich gehemmter aber nach vier Wochen Dreh hatten sie jede Scheu verloren“, erzählt Bücking. Und auch das sieht man dem Film an. Die Bleicheröder Schauspieler haben alles gegeben und durften sich dafür gestern Abend zu Recht feiern lassen. „Ich bin jetzt wohl die Zicke von Bleicherode“, erzählt etwa Diana Kölling, mit einem Lächeln auf den Lippen. Im Alltag sitzt sie bei den Stadtwerken über Finanzen und Rechnungen, als „Mandy“ durfte sie sich als intrigante Hausfrau und Klatschtante austoben.

Das es ein Genuss war, Freunden, Bekannten, Verwandten und Mitbürgern auf der Leinwand zuzusehen, war dem Bleicheröder Publikum deutlich anzumerken. Rentnerin Gisela Kalensky gibt die rüde Familienmatriarchin Gertrude Krautwurst und erntet für ihre kurzen Auftritte viele Lacher. Die Teenager Joyce Schenk und Jessika Weiss spielen die Freundinnen Jenny und Kitty, Vanessa Lenk die betrogene Ehefrau Gitty, Kinderärztin Susanna Bednarzik die nur scheinbar saubere Lutzi, Gregor Mühlhaus den Bestatter Ernst und Andreas Schieke den erblindeten Schreiner Benno, um nur einige zu nennen.

Auch hinter der Kamera tummelten sich vor allem Bleicheröder. Kinochef Alf Schneider half Regisseur Bücking mit der Kameraarbeit, Ina Burghardt übernahm die Produktionsleitung, Christel Linsel die Maske, Judith Srocke das Szenenbild. Ricardo Meyer Licht und Ton, und, und, und.

„Das war der anstrengendste Film den ich je gemacht habe aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht“, resümiert der Regisseur. Dafür das man mit minimalen Mitteln arbeiten musste, für die Beleuchtung etwa behalf man sich lediglich mit zwei Neonröhren, ist das Endprodukt visuell nicht von einer „großen“ Kinoproduktion zu unterscheiden. Bücking weiß vor allem die melancholischen wie die rustikalen Seiten der Stadt einzufangen und seinen Film atmosphärisch zu untermalen. Musikalisch blieb man der Region ebenso treu ohne das man sich verstecken müsste - den Soundtrack lieferte die Band „EMMA“. Dafür hakt es immer wieder etwas bei der Vertonung der Dialoge, dass soll hier nicht verschwiegen werden und in den letzten Minuten rast der Film ein wenig zu schnell seinem Ende entgegen, entlohnt dafür aber mit einigen der witzigsten und abstrusesten Szenen.

Dem zum Trotze bleibt festzuhalten das ein Projekt wie dieses herzlich wenig Kritik verdient hat. Die Finanzierung des außergewöhnlichen Unterfangens lief außerhalb des üblichen Systems der deutschen Filmförderung und ohne die Hilfe eines großen Verleihs oder Studios. Stattdessen konnte und musste man sich auf die Unterstützung einer langen Liste an Sponsoren und Helfern verlassen, die von der Thüringer Staatskanzlei bis hinab zum lokalen Bäcker reicht.


Regisseur Bücking, Hauptdarstellerin Marion Mitterhammer und der Bleicheröder Cast wurden am Abend mit einem ganz eigenen "Walk of Fame" vor dem Bleicheröder Kino geehrt

„Das ist eine Erfahrung, die sie nie vergessen werden, von der Sie noch ihren Kindern und Enkeln berichten werden“, sagt Marion Mitterhammer am Abend und dürfte damit wohl recht behalten. „Lotti“ darf mit Fug und Recht als Meilenstein gelten. Für die Bleicheröder, die etwas geschafft und geschaffen haben, was bis dato niemand auch nur versucht hat und für die deutsche Filmgeschichte, die ein Projekt dieser Art wohl noch nie gesehen hat.

Der „etwas andere Heimatfilm“ wird sich nicht nahtlos ins Raster der allgemeinen Sehgewohnheiten des breiten Publikums einpassen. Durch seine „etwas andere“ Entstehungsgeschichte hätte es „Lotti“ aber durchaus verdient, auch einem breiteren Publikum präsentiert zu werden, sei es auf einigen der großen Leinwände im Freistaat oder im Programm des Mitteldeutschen Rundfunks. Ob es dazu kommt, steht in den Sternen. Sicher ist aber, dass „Lotti“ bis zum 11. März im Filmtheater Bleicherode zu sehen sein wird, zwei mal am Tag, jeweils um 17 und 20 Uhr.
Angelo Glashagel
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)
Große Filmpremiere in Bleicherode (Foto: Angelo Glashagel)

 

Bleicherode.  Marion Mitterhammers und Hans-Günther Bückings beinahe nur mit Laien gedrehter Film wurde am Dienstag uraufgeführt und gebührend gefeiert.

Hans-Günther Bücking und Schauspielerin Marion Mitterhammer haben beinahe nur mit Laiendarstellern aus dem Südharz einen abendfüllenden Kinofilm gedreht. Am Dienstagabend feierte „Lotti oder Bleicherode, der etwas andere Heimatfilm“ in der Kalistadt nun lang ersehnte Weltpremiere.

Hans-Günther Bücking und Schauspielerin Marion Mitterhammer haben beinahe nur mit Laiendarstellern aus dem Südharz einen abendfüllenden Kinofilm gedreht. Am Dienstagabend feierte „Lotti oder Bleicherode, der etwas andere Heimatfilm“ in der Kalistadt nun lang ersehnte Weltpremiere.

Foto: Peter Cott

 

Als vor genau einem Jahr die Klappe für ein außergewöhnliches Kinoprojekt auf dem jüdischen Friedhof in Bleicherode fiel, ahnte niemand, was entstehen würde. Am Dienstag durften dann rund 200 Besucher im Filmpalast das Ergebnis hautnah erleben. Die Welturaufführung des einmaligen Werkes „Lotti oder Bleicherode, der etwas andere Heimatfilm“, vereinte noch einmal das gesamte Team vor der Leinwand. Dem Moment hatte wohl die ganze Kalistadt entgegengefiebert.

 

Bleicherode.  200 Gäste wollten am Dienstagabend „Lotti oder Bleicherode, der etwas andere Heimatfilm“ sehen.

Zu den Gästen der Weltpremiere zählten Landtagspräsidentin Birgit Keller und Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek.

Zu den Gästen der Weltpremiere zählten Landtagspräsidentin Birgit Keller und Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek.

Foto: Peter Cott

 

Darauf hat Bleicherode rund ein Jahr gewartet: Am Dienstagabend durften rund 200 filmbegeisterte Kalistädter und ihre Gäste die Weltpremiere von „Lotti oder Bleicherode, der etwas andere Heimatfilm“ im Kino der Stadt sehen. Der einst für den Golden-Globe nominierte Regisseur Hans-Günther Bücking hatte ihn mit seiner Frau Marion Mitterhammer mit Südharzer Laiendarstellern gedreht. Zu den Gästen der Weltpremiere zählten Landtagspräsidentin Birgit Keller und Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek (CDU).

 

nnz-Ergebnisdienst: Handball


Keine Überraschungen beim NSV

 

In Auswertung des Spieltages gab es bei den Handballern keine Überraschungen. Die Männer verloren beim Tabellendritten. Der Nachwuchs setzte sich deutlich durch. Einzig die B Jugend konnte den Favoriten nicht bezwingen. Dennoch ein erfolgreiches Wochenende, dass mit einem Spiel der Altmeister am Samstag in der Wiedigsburghalle einen Höhepunkt hatte...


Es waren die Wendejahre, wo auch der Handball neue Freundschaften schloss. So klopfte Anfang der 90ziger Jahre ein Team aus Düsseldorf an die Tür des NSV. Schnell gab es Kontakte und Treffen beider Teams. Da die Spieler von damals etwas in die Jahre gekommen sind haben sie sich noch einmal zu einem Spiel der „Altmeister“ getroffen.

Eine Gaudi die auch die Spielerfrauen nicht auf den Bänken hielt. Der Spaß und das Sauerstoffzelt standen im Vordergrund, das Ergebnis zweitranig. Nach der Partie gab es viel bei einem kühlen Bier zu bereden.

 

Thüringer HC

 

Mit Kantersieg vorzeitig Gruppenführung gesichert

 

In einer temporeichen Partie gelang dem Thüringer HC ein deutlicher 40:24 (18:8) Sieg gegen DHK Banik Most. Von Beginn an rückte die Abwehr des THC dicht zusammen, um von hinten heraus die Angriffe kontrolliert und konzentriert aufzubauen. Nach unserem Live-Ticker nun der ausführliche Spielbericht...


Damit war der Grundstein für den Erfolg im letzten Heimspiel der Gruppenphase gelegt. Der Thüringer HC sichert sich mit den 10:0 Punkten den Gruppensieg in der EHF Cup-Gruppe 1. Auf Seiten der Gastgeberinnen war Emily Bölk sieben Mal erfolgreich. Bei den Gästen aus Most traf Adela Striskova fünf Mal ins Thüringer Tor.

Nach der Niederlage vom Freitag in Leverkusen, war Wiedergutmachung angesagt und diesen Willen zeigte der THC von Beginn an. DHK Banik Most brachte zwar den ersten Angriff im THC-Tor unter, aber Emily Bölk glich mit einem sehenswerten Wurf aus dem Rückraum zum 1:1 aus. Der Thüringer HC startete offensiv und konzentriert in der Abwehr und die Tschechinnen hatten Probleme sich Tormöglichkeiten zu erarbeiten.

Im eigenen Angriffsspiel hingegen wurden mehrere Großchancen vergeben - Meike Schmelzer scheiterte an der DHK-Torhüterin Eva Bezpalcova und Almudena Rodriguez traf zweimal nur das Lattenkreuz. Trotz der verworfenen Chancen setzte sich der THC schnell auf 5:1 ab (10. Minute). Drei Minute später nahm Gästetrainer Ondrej Vaclavek bereits seine zweite Auszeit. Zuvor vollendete Meike Schmelzer einen Tempogegenstoß zum 7:2.

Den Thüringerinnen gelang ein Ballgewinn nach dem anderen. Die ´Schwarzen Engel´ fanden kein Mittel, um das THC-Bollwerk zu überwinden. Torhüterin Ann-Cathrin Giegerich reihte sich in die geschlossen starke Mannschaftsleistung ein und zeigte tolle Paraden in der ersten Spielhälfte. Nach 20 Minuten traf Beate Scheffknecht mit einem Hammer aus dem Rückraum zum 12:4. Trainer Herbert Müller nutzte die komfortable Führung und wechselte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt munter durch. Ann-Cathrin Giegerich parierte zudem ihren ersten Strafwurf. Die Thüringerinnen bauten die Führung weiter aus und sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff betrug die Führung bereits zehn Tore (15:5) - Mariana Ferreira Lopes netzte sehenswert ein. In die Kabinen ging es für die Mannschaften beim Spielstand von 18:8.

Der THC startete mit zwei Torerfolgen in die zweite Spielhälfte. Mikaela Mässing und Meike Schmelzer erhöhten auf 20:8. Die Tschechinnen gaben nicht auf und nutzten sich einschleichende Fehler der Thüringerinnen für drei schnelle Tore in Folge. Daraufhin nahm Trainer Herbert Müller eine Auszeit, um Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft bringen. Das Spiel ging jetzt munter hin und her, auch weil der THC bei Weitem nicht mehr so stabil in der Abwehr und im Abschluss agierte. Almudena Rodriguez etabliert sich langsam zu einer festen Größe im Team von Herbert Müller.Heute gelangen ihr drei wichtige Treffer, zum Beispiel traf sie in der 40. Minute zum 26:16. In der Mitte der zweiten Hälfte fielen einige Toren in wenigen Sekunden für beide Mannschaften. Beide Abwehrreihen zeigten nicht mehr die notwendige Konsequenz. In der 52. Minute trug sich auch Torhüterin Jana Krause in die Torjägerliste ein und traf zum 33:22 ins leere Tor der Gäste. Am Ende reichte dem Thüringer HC eine starke zweite Halbzeit zum hochverdienten 40:24 Sieg.
Steffi Lapp

 

Thüringer HC gegen DHK Banik Most


Die Kür - THC gegen Banik Most

 

Mit dem DHK Banik Most kommt heute eine Mannschaft in die Wiedisgburghalle die man hier gut kennt. Sportlich hat der tscheschiche Meister im EHF-Cup nichts mehr zu gewinnen, für die Gastgeber vom THC ist der Einzug in die K.O.-Runde hingegen sicher. Auf den "Lorbeeren" will man sich heute aber nicht ausruhen...



60. Minute Und vorbei. Die Gäste auch Tschechien gaben trotz des deutlichen Rückstands auch in Hälfte zweie nie auf, konnten ihre Stärken, vor allem die schnellen Konter, sogar besser ausspielen, stellten aber auch ihre Schwächen nicht ab. Ein ums andere mal gingen Bälle verloren. Der Thüringer HC hatte entsprechend leichtes Spiel. War es ein spannendes Spiel? Mitnichten. Dafür gab es Tore satt und ein solches Endergebniss sieht man in der Wiedigsburg schließlich auch nicht alle Tage. Der Thüringer HC ist damit Tabellenerster. Die Mädels werden damit Anfang März wieder in Nordhausen aufspielen. Wir verabschieden uns bis dahin und wünschen einen schönen Sonntag.

60. Minute Die letzte Minute läuft, der THC macht weiter gemächlich Druck, Mässing mit dem 40. Treffer

59. Minute Schmelzer mit viel Einsatz, 39:24

58. Minute Kasten leer, Ball drin - diesmal hat Ina Großmann werfen können, 38:24

58. Minute Alicia Stolle, Treffer No. 37

56. Minute Lopes trifft zum 36:24

55. Minute Banik Most gibt sich nicht auf, schmeißt alles nach vorne, dafür steht der Kasten leer, Bölk braucht nur zu werfen, 35:24

54. Minute Der Abstand ist wieder hergestellt, 34:24

53. Minute Ihr Gegenpart hat noch weniger zu lachen, der THC führt inzwischen mit 34:23

52. Minute Ansonsten ist Krause heute nicht vom Glück verfolgt, seit die THC-Veteranin im Tor steht hat es Banik Most etwas leichter, 33:22

52. Minute Tor durch Krause aus dem eigenen Kreis heraus in den gegnerischen Kasten - 33:21

51. Minute Bölk legt wieder nach, 32:21

50. Minute Banik Most gleicht das wieder aus, 31:21

49. Minute Tor Nummer 31, Alicia Stolle

49. Minute Es bleibt beim Abstand von zehn Punkten, 30:20

48. Minute Zeitstrafe für Banik Most, 7-Meter für den THC, Bölk trifft, 30:19

48. Minute Ina Großmann mit einem schönen Aufsetzer, 29:19

45. Minute Krause rettet der Pfosten, der Pass kommt schnell und geht weit, Sazdovska ist dran und etwas schneller als die tschechische Keeperin der der Ball durch die Finger rutscht, kurz darauf treffen auch die Gäste, 28:19

44. Minute 7-Meter für den THC, Scheffknecht führt aus - Latte!

43. Minute Der Thüringer HC hält den komfortablen Vorsprung, 27:17

40. Minute Es fällt ein Tor nach dem anderen, den letzten Treffer verwandelt Bölk, 25:15

.37 Minute Der THC lässt es jetzt deutlich ruhiger angehen, Jakubisova muss zwei Minuten auf die Bank, der Stand jetzt - 21:13

34. Minute Auch der nächste Gegenstoß gelingt, 20:11

33. Minute Noch ein Treffer für Banik Most, 20:10

33. Minute Die Gäste treffen zum 20:9

31. Minute Und es geht weiter, der THC fängt da an wo er aufgehört hat, Mikaela Mässing trifft zum 19:8, Meike Schmelzer erhöht auf 20:8

30. Minute: Halbzeitstand: 18:8. Mit einem Vorsprung von zehn Treffern muss sich heute kein THC-Fan um sein Nervenkostüm sorgen, die Gastgeber dominieren die Partie deutlich. Da kann eigentlich nicht mehr viel anbrennen

30. Minute: Fehler von Lopes, Gegenstoß für Banik aber auch die patzen vor dem Kreis, Scheffknecht kommt an den Ball und kann alleine durchgehen, scheitert dieses mal aber knapp an der tschechischen Keeperin

29. Minute: Fehler in der THC Abwehr, Chance für die Gäste, 18:8

29. Minute: Und wieder Stolle, 18:7

28. Minute: Alicia Stolle wirft und trifft, 17:7

27. Minute: Lopes vergreift sich bei der Passannahme, vom Gegner ist aber weit und breit nichts zu sehen und sie kann ihren Fehler wieder gutmachen, Banik Most trifft ebenfalls, 16:7

26. Minute: Alles kann die THC-Keeperin aber auch nicht halten - 15:6

25. Minute: Giegerich zum ersten, zum zweiten und zum dritten - Banik Most kommt an ihr heute einfach nicht vorbei

24. Minute: Lopes trifft für den THC zum 15:5

23. Minute: Banik Most versucht es mit einem weiten Wurf aus der eigenen Hälfte auf das leere THC-Tor doch Giegerich sprintet und kommt gerade noch rechtzeitig, schöne Abwehr auch wenns knapp war

22. Minute: Strafwurf für die Gäste - und Giegerich hält!

21. Minute: 7-Meter, Scheffknecht führt aus und trifft souverän zum 14:5

21. Minute: Nochmal Scheffknecht, wieder patzt die tscheschiche Torfrau, der Ball geht durch die Beine, 13:5

20. Minute: Scheffknecht wirft, der tschechischen Keeprin tanzt der Ball noch auf den Fingern, rutscht aber schließlich doch ins Netz, Banik Most revanchiert sich mit einem Treffer, 12:5

18. Minute: Noch ein Gegenstoß, wieder kommt Jakubisova knapp an den weiten Pass von Giegerich dran und dreht den Ball im fallen in die Ecke, Netz, Treffer, Tor und 11:4

17. Minute: Noch ein Treffer für Banik Most - 10:4

16. Minute: Der nächste Ball der Gäste geht durch, da konnte Giegerich nicht viel machen, 10:3

16. Minute: Meike Schmelzer trifft zum 10:2

15. Minute: Noch ein schneller Gegenstoß, diesmal steht Jakubisova bereit - 9:2. Banik Most beißt sich weiter an Giegerich die Zähne aus

14. Minute: Ein Tempogegenstoß wie aus dem Bilderbuch - Meike Schmelzer bekommt den Ball kurz vor dem Kreis, hebt ab und 8:2

13. Minute: Der THC erhöht auf 7:2

13. Minute: Der THC hält die Reihen kompakter. Und man hat die größeren Spielerinnen - Banik Most scheitert zum wiederholten Male am Block der Thüringer Verteidigerinnen, Giegerich hat es danach leicht

12. Minute: Die Tscheninnen lassen dem Angriff viel Platz, verteilen sich weit um ihren Kreis und wieder kann Emily Bölk ohne Probleme durchbrechen, 6:2

11. Minute: Banik Most kommt etwas näher, 5:2

10. Minute: Scheffknecht tunnelt, knapp aber drin 5:1

10. Minute: Bölk hat viel Platz vor dem Kreis der Gäste, 4:1

8. Minute: Und immer wieder Giegerich, Banik Most findet kein Mittel gegen die THC-Keeperin, der nächste Versuch scheitert am Block der Abwehr

7. Minute: Die Damen aus Tschechien spielen mit viel Einsatz, genutzt hat es bisher nicht, wieder ist Giegerich im Weg. Jovana Sazdovka findet die Lücke auf der linken Seite, steigt hoch und bringt den THC mit einem kraftvollen Wurf weiter nach vorn, 3:1

5. Minute: Weiter Banik Most, wieder scheitern die Gäste an Giegerich, Bölk versucht auf der Gegenseite mit Gewalt aber Banik's Keeperin ist auf Zack, auch Scheffknecht scheitert, Rodriguez schafft es schließlich über den rechten Kreis, 2:1

4. Minute: Der THC scheitert an der Latte, die Gäste nutzen ihren Gegenstoß nicht, Fehlpass in die Mitte

3. Minute: Banik Most versucht es nochmal mit dem gleichen Trick, daraus wird nichts, den folgenden direkten Wurf kann Giegerich abwehren

2. Minute: Emily Bölk schafft den Ausgleich, 1:1

1. Minute: Den ersten Ball haben die Gäste, vor dem Kreis tun sich die Tschechinnen schwer, schließlich schaffen sie es aber den Ball flach durch die Verteidigung zu bringen, 0:1

1. Minute: Und das letzte Spiel in der Gruppenphase des EHF-Cup hat begonnen


13.55 Uhr
Die Thüringerinnen haben aber die Freiheit heute ein wenig experimenteller aufzuspielen und auch den weniger erfahrenen Spielerinnen mehr Zeit auf dem Feld zu geben

13.53 Uhr
Auch wenn am Ausgang der Partie nicht das Schicksal im EHF-Cup hängt sei das Ziel auch heute zwei Punkte zu holen, sagte THC-Trainer Herbert Müller im Vorfeld.

 

ROCKTHEATER IM HARZ

 

Ein neuer Faust für den Brocken

Im Herbst des vergangenen Jahres endete mit der letzten Vorführung von „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ eine Ära in der Veranstaltungsgeschichte der Harzer Schmalspurbahnen. Im kommenden Frühjahr wird man den Literaturklassiker „Faust“ nun in Form eines neuen Stücks auf dem Brocken musikalisch wiederauferstehen lassen... 

Offizieller Start für „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ ist am 30. April. Tickets hierfür sowie für elf weitere Aufführungen in diesem Jahr sind ab sofort bei der HSB erhältlich. 
„Goethe“, „Faust“, der „Brocken“ und die „Brockenbahn“: Diese vier Themen gehören für die HSB einfach zusammen. Und so führte das kommunale Bahnunternehmen diesen Vierklang mit „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ bereits seit 2006 auf. Im vergangenen November fiel dann nach dreizehn erfolgreichen Jahren mit insgesamt 387 Aufführungen und rund 90.000 Zuschauern der letzte Vorhang. 

Gemeinsam mit der produzierenden Rocco Pera GmbH und dem Brockenwirt wird es im kommenden Frühjahr mit Unterstützung durch Radio SAW nun ein komplett neues Stück geben: „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ (Lizenz: „FAUST ́n ́Roll – Rocktheater nach Goethe“). Und das mit einer von Jimmy Gee, Martin Constantin und Norbert Schultz völlig neu komponierten und von der Jimmy Gee Band gespielten Musik, welche die Zuschauer mit rockig bis sanften Klängen durch die bunte Show begleiten wird. Neu ist auch das aus der Feder von Hartmut Hecht und Michael Manthey stammende Libretto. 


Die Hauptdarsteller von „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“: (v.l.n.r.): Jessica Fendler („Mephista“), Christian Venzke („Dr. Faust“/Regie/Choreografie), Annika Bollmann („Gretchen“) und Martin Constantin („Goethe“) Foto: HSB/Dirk Bahnsen

Die Regie führt der bereits aus den Vorjahren bekannte Christian Venzke, der auch für die Choreografie verantwortlich zeichnet und als Schauspieler wieder in seiner Stammrolle „Dr. Faust“ auftreten wird. Geblieben ist dagegen das bewährte Erfolgsrezept des Gesamtevents aus Goethes originalen Texten, der An- und Abreise im dampfenden „Mephisto-Express“ mit Hexen und Teufeln an Bord sowie dem teuflischen „Mephisto-Mahl“ in der Brockenherberge. 

In das neue Stück haben die langjährigen Partner HSB, Brockenwirt und Michael Manthey mit ihren Teams nicht nur viel Herzblut, sondern auch ihre umfassenden Erfahrungen der erfolgreichen Vorjahre mit einfließen lassen. 

Die Welturaufführung wird nun am 30. April in der Walpurgisnacht auf dem Brocken, dem originalen Schauplatz der Handlung in Goethes Klassiker der Weltliteratur mit neuen und vertrauten Schauspielern stattfinden. Die Zuschauer erwartet eine mitreißende Aufführung mit einigen Überraschungen. So ist die Rolle des „Mephisto“ erstmalig als weibliche und theatralisch-rockige „Mephista" besetzt, die sich noch im Laufe des Spiels in einen „menschlichen Frauen-Teufel“ verwandelt und schließlich zu einer Mischung von beidem wird. Auch „Goethe“ selbst wird in Erscheinung treten und eine Wandlung vom Künstler und Kommentator bis hin zu Gott sowie einer Hexe durchlaufen. Es bleibt bis zuletzt spannend, wenn im Finale sogar ein kleiner Fingerzeig zu „Faust – Der Tragödie zweiter Teil“ geschlagen wird. 

Informationen zu „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ sowie Tickets für die Welturaufführung am 30. April und die Aufführungen am 1./2. Mai, 30./31. Oktober, 1./6./7./8./13./14. und 15. November sind ab sofort im Internet unter www.hsb-wr.de, telefonisch unter 03943/558-0 sowie in den Verkaufsbüros der HSB erhältlich. Die Preise für den Besuch des Gesamtevents inklusive der An – und Abreise im „Mephisto-Express“ und dem „Mephisto-Mahl“ auf dem Brocken betragen 95,66 Euro für die Preisgruppe drei, 97,66 Euro für die Preisgruppe zwei und 99,66 Euro für die Preisgruppe eins.
THC verteidigtGruppenführung im EHF-Cup


Viertelfinale gebucht

 


In einer temporeichen und bis zur letzten Sekunde spannenden Partie bezwang der Thüringer HC den DVSC Schaeffler aus Debrecen (HUN) mit 26:23 (15:13). Die Gäste machten von Beginn an Druck auf die Abwehrreihe des Gastgebers...

Der THC wehrte sich in der ersten Spielhälfte erfolgreich und ging mit einer Zweitoreführung in die Halbzeit. In der 2. Spielhälfte erkämpfte sich der Gast die Führung, konnte diese in den letzten Minuten gegen den deutschen Vizemeister jedoch nicht verteidigen.
Beste Werferin auf Thüringer Seite war Beate Scheffknecht mit neun Treffern, bei den Gästen war Anita Bulath mit sieben Toren erfolgreich.

Nach dem überraschend deutlichen Sieg in Ungarn, wollte der THC heute an diese Leistung anknüpfen und den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Cup fix zu machen. Mikaela Mässing stand wieder im Aufgebot, dafür fehlte Lydia Jakubisova wegen einer Erkältung.
Schon im ersten Angriff bekam der THC einen Strafwurf zugesprochen, den Beate Scheffknecht sicher zum 1:0 verwandelte. Die Gäste aus Ungarn konterten jedoch mit ihrem schnellen Umschaltspiel. Nach technischen Fehlern bei den Thüringerinnen ging Debrecen mit 1:2 in Führung. Emily Bölk netzte nach einem schönen Wurf aus dem Rückraum in der achten Minute zum Ausgleich ein (4:4). Die Gäste legten wieder vor und lagen in der 11. Minute mit 9:6 in Führung. Man merkte, die Niederlage aus dem Heimspiel schmerzte und man war daran interessiert, die Punkte aus Nordhausen zu entführen. Die Thüringerinnen vergaben im Angriff zu viele klare Chancen und agierten bis zur Mitte der 1 Halbzeit zu passiv in der Abwehr.

In der 15. Spielminute erzielte Almudena Rodriguez mit einer schönen Eins-gegen-Eins-Aktion den Ausgleich zum 9:9. Nach 17 Minuten zog DVSC-Trainer Vilmos Köstner beim Stand von 10:10 die Grüne Karte und zeigte sich mit der Abwehrarbeit seiner Mannschaft unzufrieden. In der 20. Minuten übernahm der Thüringer HC erstmals wieder mit 12:11 die Führung, Beate Scheffknecht war von der Strafwurflinie erfolgreich. Die Gäste aus Debrecen erhielten in der 22. Minute die erste Zeitstrafe im Spiel. Jetzt nahm Herbert Müller seine erste Auszeit, um über das Spiel in Überzahl zu sprechen. Zwei Minute vor dem Halbzeitpfiff erzielte Beate Scheffknecht mit ihrem sechsten Treffer den ersten Dreitorevorsprung zum 15:12. In die Kabinen ging es mit einem 15:13 für den Thüringer HC, für den sich alles nach Plan zu entwickeln schien.

Die Thüringerinnen kamen hellwach aus der Kabine und wehrten die ersten Angriffe der Gäste aus Debrecen erfolgreich ab. Die Ungarinnen standen jetzt sicherer in der Abwehr, im Angriff sie weiter das Tempo hoch. Nach fünf Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 16:15. Beate Scheffknecht scheiterte mit ihrem dritten Strafwurf am Pfosten, bekam sofort den nächsten Siebenmeter zuerkannt, da sie beim Nachwurf gefoult wurde. Jetzt trat Mariana Lopez an die Strafwurflinie und netzte diesen souverän zum 17:15 ein. Nach einer Zeitstrafe gegen Jovana Sazdovska, verwandelte Anita Bulath ihren Strafwurf sicher zum 18:17 und hielt die Gäste auf Schlagdistanz. Nachdem die Gäste in der 43. Minute den Ausgleich zum 19:19 durch Szabina Karnik erzielte, nahm Herbert Müller sein zweites Team Timeout. Die Thüringerinnen taten sich in dieser Phase schwer im Angriff und drei Pfostentreffer in Folge nutzen die Gäste, um ihrerseits in Führung zu gehen - 19:20. Nach einer erneuten Auszeit durch Gästecoach Vilmos Köstner, ging es mit einem 21:21 in die letzten zehn Minuten.Anita Bulath mit ihrem Strafwurf acht Minuten vor dem Ende erfolgreich und brachte die Gäste mit zwei Toren in Führung. Trainer Herbert Müller nahm eine Auszeit, um an die Mannschaft zu appellieren, Ruhe ins Spiel zu bringen. In dieser Phase wurde zu viel verworfen und durch technische Fehler zu viele einfache Ballverluste verursacht. Das brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg und die Thüringerinnen taten sich weiter schwer. Erst Emily Bölk war in der 55. Minute wieder erfolgreich und hämmerte den Ball aus dem Rückraum unhaltbar ins Tor von Agnes Triffa (22:23). Das Team war geweckt und Beate Scheffknecht nutzte diesen Weckruf und glich drei Minuten vor der Schlusssirene zum 23:23 aus. Ann-Cathrin Giegerich knüpfte an ihre hervorragenden Leistungen aus den letzten Spielen an und glänzte mit starken Paraden im Tor. Ihre Vorderleute dankten es ihr mit verbesserter Abwehr und zwei Treffern in Folge zum 25:23 in der letzten Spielminute. Mariana Lopes setzte den Schlusspunkt und machte sechs Sekunden vor Abpfiff mit dem 26. Treffer der Gastgeberinnen den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Cup fest.

Stimmen zum Spiel:
Vilmos Köstner (Trainer DVSC Schaeffler):
Gratulation zum Sieg an Thüringen. Wir sind letztendlich an unseren eigenen Fehler gescheitert. Wir haben aber ein sehr gutes Spiel gesehen und ich hatte meine Mannschaft eigentlich nach der Niederlage der Vorwoche optimal vorbereitet. Beide Mannschaften hätten heute gewinnen können aber am Ende hatte Thüringen das Glück wieder auf seiner Seite.

Herbert Müller (Thüringer HC): Beide Mannschaften haben heute ein Spiel auf Champions League Niveau gezeigt. Es war ein hohes Tempo und Debrecen hat in den ersten 30 Minuten eine super Abwehr gestellt. Erst in der letzten Viertelstunde waren wir dann druckvoller und ließen in den letzten acht Minuten kein Tor mehr zu. Somit haben wir dann doch verdient gewonnen.

Thüringer HC: Jana Krause, Ann-Cathrin Giegerich; Mariana Ferreira Lopes 4/2, Beate Scheffknecht 9/1, Alexandra Mazzucco 3, Almudena Rodríguez Rodriguez 1, Jovana Sazdovska 2, Meike Schmelzer 1, Alicia Stolle, Emily Bölk 6, Ina Großmann, Mia Biltoft, Mikaela Mässing.

DVSC Schaeffler (HUN): Agnes Triffa, Dora Szabo, Viktoria Oguntoye; Nora Varsanyi, Luca Laura Poczetnyik, Petra Tovizi, Panna Vamosi, Eva Vantara Kelemen 1, Reka Bordas, Anita Bulath 7/4, Elke Josseline Karsten 4, Anna Kovacs 4, Panna Szabo, Panna Borgyos 2, Rebeka Arany 3, Szabina Karnik 2.

Zuschauer: 1500.

Schiedsrichter: Tomas Barysas/Povilas Petrusis (LTU).

 

Thüringer HC gegen DVSC Debrecen


THC will gegen Debrecen wieder auf Sieg spielen

 

Der Thüringer HC startet mit einem Heimspiel in der Nordhäuser Wiedigsburghalle in die Rückrunded der EHF Cup Gruppenphase. Erster Gegner ist DVSC Schaeffler aus Debrecen. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Thüringerinnen für sich entscheiden, heute soll es nicht anders werden...



15.31 Uhr
In den letzten Minuten hat der THC das Ruder doch noch einmal rumreißen können, beide Mannschaften haben hart gekämpft, das hätte hier auch ganz anders ausgehen können. Am Ende bleibt ein schönes Spiel, spannend bis zur letzten Minute, so wie das beim Handball sein muss. Wir verabschieden uns aus der Wiedigsburghalle, aber schön nächsten Sonntag werden wir wieder hier sein.

60. Minute: Und es ist aus! Lopes erhöht noch einmal auf 26:23!

59. Minute: 25:23, Sazdovska hat getroffen

59. Minute: Lopes bringt den THC wieder in Führung, es bleiben noch gute anderthalb Minuten zu spielen

58. Minute: Giegerich hält erneut, das wird nochmal spannend

57. Minute: Der Pfosten rettet, Gegenstoß, Ausgleich durch Scheffknecht!

57. Minute: Und nochmal Giegerich. Kommt der Angriff endlich durch. Ja! Bölk mit dem Anschlusstreffer, 22:23

55. Minute: Wieder rettet Giegerich, aber Debrecen ist weiter am Ball

54. Minute: Der THC kommt nicht mehr durch die Abwehr, der letzte Gegenstoß verlief völlig unkoordiniert, ein Pass von Scheffknecht geht völlig ins Leere, Giegerich verhindert bisher schlimmeres

52. Minute: Giegerich hält souverän aber es gibt 7-Meter für die Gäste, da kann die Thüringerin nichts machen, 21:23

51. Minute: Schöne Aktion von Schmelzer, sie dreht sich im fallen in den Kreis, der Wurf prallt aber an der Latte ab

50. Minute: Debrecen geht wieder in Führung, 21:22

50. Minute: Ausgleich, 21:21

49. Minute: Erneute Führung für den THC durch Scheffknecht, 21:20

48. Minute: 7-Meter, Lopes wirft und trifft, Ausgleich 20:20

48. Minute: Zeitstrafe für Debreceen

45. Minute: Und die Gäste gehen wieder in Führung, 19:20, der THC muss aufwachen wenn das Spiel nicht in den letzten Minuten aus der Hand gegeben werden soll. Im Moment findet man aber kein probates Mittel um zum Tor zu kommen

45. Minute: Zeitstrafe für den THC

43. Minute: Und Ausgleich für Debrecen, Müller nimmt eine Pause

42. Minute: 7-Meter für die Gäste, Krause geht ins Tor, den Ball kann sie nicht halten, 19:18

40. Minute: Der THC hält die knappe Führung dank Emily Bölk und kann mit 19:17 wieder auf Abstand gehen

39. Minute: Knapp am Ausgleich vorbeigeschrammt, der THC ist wieder am Ball

38. Minute: 7-Meter für die Gäste, und der Anschlusstreffer 18:17

38. Minute: Bölk trifft zum 18:16

38. Minute: Debrecen kann nachziehen, 17:16

36. Minute: 7-Meter für den THC, Scheffknecht...scheitert erst an der Latte dann an der Torhüterin. In der Folge gibt es postwendend den nächsteen Strafwurf. Lopes verwandelt eiskalt. 17:15

35. Minute: Debrecen zieht das Tempo deutlich an, 16:15

35. Minute: Gegenstoß auf Gegenstoß, die Gäste haben mehr Glück und mehr Platz nach hinten, 16:14

33. Minute: Schmelzer, allein vorm Tor! 16:13

31. Minute: Und wir sind wieder dabei, Debrecen ist am Ball

14.36 Uhr
Und es geht in die Pause, beide Mannschaften nehmen sich hier nicht viel. Die Gäste konnten zu Beginn ihre Chancen konsequenter umsetzen, der THC schwächelte in der Abwehr und hatte vorne zu knabbern. Inzwischen haben die Thüringerinnen ins Spiel gefunden, eine klare Dominanz ist aber nicht zu erkennen

30. Minute: 7-Meter für die Gäste, Treffer! 15:13

28. Minute: Der THC lässt es jetzt ere langsam angehen, auch so findet sich Raum für Scheffknecht, 15:12

27. Minute: Bölk mit dem 14:12

25. Minute: Von unten durch alle Lücken durch, Giegerich bleibt chancenlos, Debrecen verkürzt auf 13:12

24. Minute: Gelb für Debrecens Trainer

23. Minute: Debrecens Keeperin liefert eine Glanzleistung nach der anderen ab, kann aber auch nicht alles halten - Scheffknecht trifft zum 13:11

23. Minute: Zeitstrafe für die Gäste, Alicia Stolle ging es da gerade an den Hals.

21. Minute: 7-Meter für den THC, Scheffknecht führt aus...kommt nicht an Debrecens Keeperin vorbei, die kann aber nicht halten, der Ball geht zurück an Scheffknecht, die reagiert schnell und zimmert das Ding ins linke obere Eck, 12:11

20. Minute: Und Wieder eine wunderbare Parade der ungarischen Keeperin, Alexandra Mazzucco kommt im nächsten Anlauf doch vorbei, Ausgleich 11:11

19. Minute:Der THC fängt sich einen Gegenstoß ein, Debrecen verstolpert die Chance aber vor dem Kreis

18. Minute:Debrecen geht nach einem Gewaltwurf wieder in Führung, 10:11

17. Minute:Die Ungarinnen sind flink am Kreis, kommen dieses mal aber nicht durch die Abwehr, der THC hat die Chance auf einen Gegenstoß, scheitert aber an einer Glanzparade der ungarischen Keeperin

16. Minute:Unglücklicher Treffer durch die Gäste, Giegerich war mit dem Fuß dran, der Ball prallt weg und fliegt doch noch ins Tor, 9:10. Scheffknecht hält den Ausgleich, 10:10

15. Minute:Der THC ist wieder dran, Rodriguez trifft zum 9:9

13. Minute:Tempo-Gegenstoß, Jovana Sazdovska bekommt den Ball gerade noch zu faßen, Giegerich negiert den Konter, 8:9

13. Minute:Noch ein Treffer für die Gäste, aber der THC bleibt dran, Mazzucco mit dem 7:9

11. Minute:Scheffknecht hat Glück, die Ungarische Keeperin hat den Ball eigentlich fast sicher, das Leder rutscht ihr aber doch noch über die Fingerspitzen. Die Gäste bleiben unbeeindruckt, die THC Abwehr schwächelt, 6:8

10. Minute:Der THC kommt nicht vom Fleck, wieder ein Ballverlust, die Ungarinnen können ungestört auf Giegerich zulaufen, 5:7

9. Minute:Und nochmal Bölk, 5:5. Lange hält der Ausgleich nicht, der Ball zappelt im THC Netz, 5:6

8. Minute:Und Ausgleich, Bölk steigt in der Mitte hoch und wirft, 4:4. Doch Debrecen kann sofort nachlegen, 4:5

8. Minute:Schneller Pass auf links außen, Alexandra Mazzucco steht bereit und kann das Leder reindrehen, 3:4

7. Minute:Viel Platz für Debrecen, Giegerich hat bei solchen Lücken keine Chance, 2:4

5. Minute:Ausgleich für den THC durch Scheffknecht, 2:2

4. Minute:Ballverlust bei den Gästen, der THC kann kontern aber verliert am Kreis wieder die Kontrolle Debrecen schaltet schnell um, kommt aber nicht an Giegerich vorbei, im zweiten Anlauf klappt's dann, 1:2

2. Minute:Ausgleich für die Gäste, 1:1

1. Minute:Sieben Meter für den THC, Beate Scheffknecht geht an den Kreis und trifft zum 1:0

1. Minute:Und es geht los, der THC hat den Ball

13.57 Uhr
Die Gäste aus Ungarn wollen heute die Revanche für die letzte Niederlage gegen den Thüringer Rekordmeister, THC Trainer Müller rechnet mit einem harten Spiel

 

Ball-"Geflüster" (Teil 2)

 

Über 500 Gäste feierten bis in den frühen Morgen im Mercedes-Autohaus Peter den diesjährigen Ärzte- und Apothekerball. Natürlich haben wir auch von dieser 24. Ausgabe des Events die schönsten Bilder für Sie ausgewählt...
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)
24. Ärzte- Apothekerball (Foto: H. Fischer/AHP)

 

BSG ALTSTADT 05
Boxjugend am Olympiastützpunkt

 

Am Wochenende waren die jungen Boxer der BSG Altstadt 05 Boxen zu Gast am Olympiastützpunkt Frankfurt/Oder. Insgesamt reisten fünf Faustkämpfer mit Ihren zwei Trainern aus dem Südharz. in Frankfurt/Oder an... 

Weitere Vereine aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg füllten die Sporthalle. Am Olympiastützpunkt wurden weitere Vorbereitungen für die kommende Saison getroffen. 


Die mitgereisten Sportler sowie auch das Trainerteam konnten mit den anderen angereisten Vereinen gemeinsam trainieren und Fertigkeiten austauschen. Für alle Beteiligten ist es ein interessanter Austausch gewesen.

Die angesetzten Trainingseinheiten waren sowohl anspruchsvoll als auch spielerisch gestaltet. So kam nichts zu kurz und die Sportler konnten ihre Fähigkeiten in Koordination und Ausdauer verbessern.
Wir bedanken uns für die Organisation bei den Freunden vom OSP Frankfurt/Oder und kommen gern wieder.
BSG Altstadt 05
BSG ALTSTADT 05
Boxjugend am Olympiastützpunkt

 

Am Wochenende waren die jungen Boxer der BSG Altstadt 05 Boxen zu Gast am Olympiastützpunkt Frankfurt/Oder. Insgesamt reisten fünf Faustkämpfer mit Ihren zwei Trainern aus dem Südharz. in Frankfurt/Oder an... 

Weitere Vereine aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg füllten die Sporthalle. Am Olympiastützpunkt wurden weitere Vorbereitungen für die kommende Saison getroffen. 


Die mitgereisten Sportler sowie auch das Trainerteam konnten mit den anderen angereisten Vereinen gemeinsam trainieren und Fertigkeiten austauschen. Für alle Beteiligten ist es ein interessanter Austausch gewesen.

Die angesetzten Trainingseinheiten waren sowohl anspruchsvoll als auch spielerisch gestaltet. So kam nichts zu kurz und die Sportler konnten ihre Fähigkeiten in Koordination und Ausdauer verbessern.
Wir bedanken uns für die Organisation bei den Freunden vom OSP Frankfurt/Oder und kommen gern wieder.
BSG Altstadt 05
AUSSCHUSS „SCHULEN, KULTUR UND SPORT“

 

 

Premiere im Kreissportbund

Zur ersten Kreisausschusssitzung 2020 im Bereich Schule, Kultur und Sport trafen sich die Mitglieder in der Geschäftsstelle des Kreissportbund Nordhausen...



Nach der Eröffnung durch die Ausschussvorsitzende Carola Böck begrüßte der stellvertretende Ausschussvorsitzende Patrick Börsch, an diesem Tag auch als Gastgeber im neuen Amt des Vereinsberaters bzw. Geschäftsstellenleiters des Kreissportbund Nordhausen, alle anwesenden Mitglieder und Gäste.

Im öffentlichen Teil der Sitzung wurde durch den Sportjugendkoordinator Silvio Beer der Kreissportbund als Dachverband und die damit verbundenen wichtigsten Handlungsfelder des Kreissportbund Nordhausen vorgestellt. Einen großen Stellenwert nimmt hier die sportliche und außersportliche Bildungsarbeit des Kreissportbund sowie der Sportjugend ein. So konnten allein durch die Sportjugend im zurückliegendem Jahr 183 Menschen aller Altersklassen unter anderem in den sportlichen Grundlagen, zum Sporthelfer und in der Übungsleiter C Lizenz ausgebildet werden. 

166 Interessierte wurden im Bereich der Jugendbildung fortgebildet und konnten auf diesem Weg neue Erkenntnisse in der außersportlichen und sportlichen Bildung erlangen. Des Weiteren absolvierten 293 ehrenamtliche und freiwillige Mitarbeiter aus den Sportvereinen der Gebietskörperschaft Bildungsmaßnahmen des KSB Nordhausen. Das Hauptaugenmerk lag hier auf der Datenschutzgrundverordnung, Finanzen und Buchhaltung, Gewinnung von Vereinsmitarbeitern sowie dem neuen Bestandserhebungs- und Vereinsförderungsprogramm „Unser-Sportverein.net".

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der Jugendarbeit sowie der Vereinsförderung. Neben dem fachlichen Know-how spielt die finanzielle Vereinsförderung eine erhebliche Rolle. So bezuschusste die Sportjugend Nordhausen die Jugendarbeit sowie die Jugendverbände der Sportvereine mit Jugendgruppen in Höhe von 20.300,- €. Diesen Ausgaben stehen aktuell 12.600,- € Einnahmen durch Landeszuschüsse und Projektmitteln des Landratsamt Nordhausen gegenüber. Die Differenz von 7.700,- € wird zum Teil durch die Angebote der Sportjugend erwirtschaftet oder durch Partner des Sports getragen. Alle zur Verfügung stehenden Mittel werden hier im Rahmen von materieller und finanzieller Unterstützung 1 zu 1 durchgereicht, um die Jugendgruppen der Sportvereine und der jeweiligen Kommune zu entlasten.

Im Bereich des freiwilligen Engagements und des Ehrenamtes werden die Sportvereine des Landkreises durch finanzielle Zuschüsse des Landratsamts gefördert. So konnten im zurückliegenden Jahr über einen Antrag beim KSB die Bezuschussung von Übungsleitern und Trainern beantragt werden. 84 Sportvereine der Gebietskörperschaft nutzten die Antragsmöglichkeit. Somit konnten in Summe 10.000,- € an die Sportvereine 1 zu 1 weitergereicht werden. Auch die Stadt Nordhausen unterstützt ihre Vereine in gleicher Höhe mit dieser Bezuschussung für Übungsleiter und Trainer im Ehrenamt. 

Dem gegenüber steht die Werterhaltung und damit verbundene Wertschöpfung an kommunalen und vereinseigenen Sportstätten. Hier beläuft sich die Wertschöpfung im gesamten Landkreis Nordhausen auf 164.152,- €, welche in 29 Sportvereinen durch rund 2.500 Vereinsmitglieder in knapp 22.000 Arbeitsstunden erbracht wurde.

Nach einer kurzweiligen halben Stunde beendete Silvio Beer seine Ausführung und der Ausschuss ging in den nicht öffentlichen Teil über.

Der Kreissportbund Nordhausen und seine Sportjugend bedanken sich insbesondere bei den Sportvereinen für ihr selbstloses Engagement, den vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, der Stadt Nordhausen sowie dem Landkreis für ihre Unterstützung und den Partner des Sports in der Region.
BEGEGNUNGSSTÄTTE BLEIBT BESTEHEN

 

 

Gemeinschaft schafft Lebenswert

Was macht Lebensqualität im Alter aus? Vor allem: Gemeinschaft, meint man in Bleicherode. Im alten „AWG-Viertel“ wurde diese Idee über Jahre hinweg gelebt. Nur haben sich die Ansprechpartner von einst inzwischen aus dem ländlichen Raum zurückgezogen während die Bleicheröder Welt mit vielen neuen Mitgliedern auf dem Land deutlich gewachsen ist. Den Sinn für Gemeinschaft will man im neuen Gebilde nicht verloren geben und sucht nun mit engagierten Partnern nach neuen Wegen des Zusammenlebens…


Bleicherode hat als Stadt seinen ganz eigenen Charakter. Groß genug, um als Magnet auf das Umland auszustrahlen, aber dabei gerade noch klein genug, um der allgemeinen Anonymität städtischen Lebens zu entgehen. Anders ausgedrückt: man kennt seine Stadt und ihre Menschen und weiß mit wem man reden kann, wenn es Probleme gibt. 

Ein solches tat sich Mitte der vergangenen Jahres auf. Die Ortsgruppe der Volksolidarität, die seit den 1990er Jahren (mit Unterbrechungen) im „AWG-Viertel“ in der Löwentorstraße einen festen Anlaufpunkt für Hilfesuchende etabliert hatte, löste sich im Sommer auf. Die regionale Vertretung war im Erfurter Landesverband aufgegangen und der entschied, sich aus dem ländlichen Raum zurückzuziehen.

Damit stand auch das „Quartierskonzept“ auf der Kippe, das die „Hausdame“ des AWG-Viertels Elke Laub zusammen mit dem Seniorenvertreter René Fiedler und der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) ins Leben gerufen hatte, auf der Kippe. Die WBG hatte als Nachfolger der „Arbeiter-Wohngenossenschaft“ (AWG) zwischen 2015 und 2017 rund 3,7 Millionen Euro aus der eigenen Tasche in das Areal investiert, alte Gebäude abgerissen und den „Bleichpark“ geschaffen. Das „Seniorenwohnen Am Löwentor“ sollte nicht nur altersgerechten Wohnraum in der Stadtmitte bieten, sondern in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität auch Angebote zur Alltags-Unterstützung bieten um den Menschen den Verbleib in den eigenen vier Wänden auch im hohen Alter zu ermöglichen. Dazu gehörten soziale Dienstleistungen aber auch Tanz- und Bewegungsgruppen, Informationsveranstaltungen oder das gesellige Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. 

Mit „soweno“, der Altenpflegesparte des Jugendsozialwerks, konnte man in relativ kurzer Zeit einen neuen Partner finden, der das Projekt nicht nur fortführen sondern ausbauen will. „Wir sind einfach näher dran, die handelnden Personen sind Bleicheröder, da sieht man die Notwendigkeit vor Ort viel deutlicher“, sagte heute Andreas Weigel. Der Geschäftsführer des Jugendsozialwerks ist selber engagierter Bleicheröder und hat seine ersten beruflichen Schritte genau hier getan, im AWG-Viertel. Einer den man kennt in Bleicherode. 

Angesichts der demographischen Entwicklung werde man nicht umhinkommen sich sehr viel früher mit dem Leben im Alter zu befassen, als das bisher der Fall ist, erklärte Weigel, die Entscheidung in ein Seniorenheim zu ziehen sollte erst dann fallen, wenn es in den eigenen vier Wänden gar nicht mehr gehe. Um das zu erreichen müsse man Unterstützungsketten aufbauen, die weit vor der ambulanten Pflege ansetzen und den Seniorinnen und Senioren ein sich selbst unterstützendes Wohn- und Lebensumfeld bieten können. 

René Fiedler drückt es etwas einfacher aus: „die Gemeinschaft gewinnt im Alter enorm an Bedeutung, mehr als man sich das als Außenstehender vorstellen kann und hat direkten Einfluss auf die Gesundheit. Wir wollen Gemeinschaft organisieren und dafür sorgen, das dass Leben lebenswert bleibt“. 

Bisher konzentrierte man sich dabei vor allem auf die älteren Mitbürger der Stadt Bleicherode. Mit der Schaffung der Landgemeinde sieht man im AWG-Viertel nun auch die Notwendigkeit aus dem Quartier hinauszugehen. Man wolle ein Anlaufpunkt für alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde sein, unterstrich Fiedler, nicht nur für die Bewohner der „AWG“. 


Den nötigen Rückenwind aus der Politik hat man, sowohl die Gemeinde wie auch der Landkreis haben sich zu dem Projekt bekannt. Die nötigen Finanzmittel in Höhe von rund 50.000 Euro kommen aus dem Landesprogramm „Zusammenleben der Generationen“. Die WBG unterstützt das Vorhaben in Person von Sozialarbeiterin Anette Jahns als Ansprechpartnerin sowie mit diversen Veranstaltungen. „Dennoch wird das eine Herausforderung. Ohne die Hilfe der Seniorenvertreter und viel ehrenamtlichem Engagement wird man die Versorgunglsage kaum abfangen können“, sagt Fiedler, der selber im Seniorenbeirat sitzt. Wenn man den Schwierigkeiten des ländlichen Raums begegnen wolle, brauche man neue Ideen und dafür müsse man „das Ohr an der Masse“ haben, „das wichtigste ist, dass die Senioren Gehör finden“. Um Probleme wahrzunehmen und anzugehen brauche es eine enge Zusammenarbeit von Senioren, Seniorenvertretung, der Politik und Partnern wie der WBG oder dem Jugendsozialwerk, so Fiedler weiter, "das ist nicht nur so herbeigeredet, das ist hier tägliches sein". 

Die eine ganz große Hürde dürfte die Geographie sein. Mit der Landgemeinde hat man ein großes Aufgabengebiet abzudecken. An den Problemen im ÖPNV arbeite man, erklärte Fiedler, denkbar sei auch das Frau Elke Laub die Gemeinden selber besucht. Das Fiedler und Laub als handelnde Personen erhalten bleiben sei ein großer Vorteil, meinte Andreas Weigel, diese Arbeit lebe am Ende gerade auf dem Land von Personen, Gesichtern und Vertrauen. Man kennt sich eben. Oder wird sich kennen lernen. Die Erfahrung hat man in Bleicherode und muss sie nun auf die Landgemeinde übertragen.
Angelo Glashagel
AUS DEM JUGENDHILFEAUSSCHUSS
Mobile Familienberatung wird ausgebaut

 

 

Zum ersten Treffen im neuen Jahr hatte der Jugendhilfeausschuss heute in den Kindergarten „Gartenkinder“ in Bleicherode geladen. Auf dem Programm standen Jugendhilfe, Haushalt und der Ausbau der mobilen Ehe- und Familienberatung…


Das erste Wort des Tages hatte Alexandra Ahrens, die Leiterin des dritten Bleicheröder Kindergartens. Die Einrichtung mit 72 Plätzen wurde im März 2018 eröffnet und ist inzwischen voll belegt. Im Haus läuft einiges anders als in einem „normalen“ Kindergarten, statt Gruppenräumen gibt es „Funktionsräume“ vom „Nest“ für die kleinsten Kinder über den „Rollenspielraum“ bis zum „Atelier“, dem Bau- und Forscherraum und der „Piazza“. Letztere dient als Raum für Sport, Bewegung und Musik aber auch als Treffpunkt für Eltern und Erzieher.

Hier kam am Nachmittag auch der Jugendhilfeausschuss zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Nachdem man in der letzten Sitzung Anfang Dezember eine lange Tagesordnung abzuarbeiten hatte, gestaltete sich die heute übersichtlich. Zeit genug, eine Vorstellung nachzuholen: Stefanie Preissler, seit drei Monaten Fachkraft für Jugendschutz im Landratsamt, erläuterte dem Ausschuss ihren Arbeitsansatz. Im Fokus stehe für sie der „erzieherische Jugendschutz“, also präventive Ansätze die sich hauptsächlich an Kinder, Jugendliche und deren Eltern richten. Das Aufgabenspektrum ist weit gefasst, erklärt Preissler und reicht von der Aufklärung zum Jugendschutz und gefährdende Einflüsse wie Suchtmittel, Medienkonsum, Gewalt, Gefahreneinschätzung bis zur Zusammenarbeit und Beratung von Veranstaltern, Vereinen und Gewerbetreibenden. So hatte man aktuell rund 70 Stellungnahmen zu Auftritten von Kindern und Jugendlichen bei Theaterstücken zu verfassen, eine Gefährdungseinschätzung zu einem Freizeitangebot in Nordhausen abgeben und die diversen Karnevalsvereine mit Informationen zum Jugendschutz versorgen.

In Zukunft wolle sie die Zusammenarbeit mit den Schulen und Schulsozialarbeitern ausbauen, erklärte die Jugendschutzbeauftragte, man sei gerne bereit etwa bei Elternabenden zu verschiedenen Themen wie (Cyber-)Mobbing, den Gefahren von E-Zigaretten, Energydrinks, und Social Media und mehr zu referieren. Außerdem wolle man die Kooperation mit der Polizei und den Ordnungsbehörden ausbauen, bei Jugendschutzkontrollen unterstützen, Präventionsgespräche mit Eltern und Jugendlichen anbieten und ein bis zwei Fachtage im Jahr sowie Schulungen für pädagogische Fachkräfte durchführen. Kernaufgabe sei es zu unterstützen, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen, unterstrich Preissler.

Mobiles Beratungsangebot wird ausgebaut

Um mehr Unterstützung ging es auch Ina Schmücking, die den Jugendhilfeplan im Bereich Familienförderung für 2020 vorstellte. Kernpunkt ist der Ausbau der mobilen Ehe- und Familienberatung. Das Angebot war im April des vergangenen Jahres angestoßen worden um hilfebedürftige Familien außerhalb der Stadt Nordhausen erreichen zu können, erläuterte Schmücking. In der Kreisstadt liegt die Beratung und Unterstützung von Familien vor allem in der Hand des Familienzentrums, dessen Einzugsbereich reicht jedoch kaum über die Stadtgrenzen hinaus.

Das Projekt sei nach der anfänglichen Organisationsphase gut angelaufen, in den letzten Monaten hätten insgesamt 38 Familien das Angebot angenommen, so Schmücking weiter. Die Schwerpunkte bilden Heringen mit 12 Familien, Bleicherode und Sollstedt mit jeweils acht Fällen, gefolgt von Ellrich und Ilfeld mit je fünf Familien, die Unterstützung gesucht haben.

Auf dem „stolzen Ergebnis“, wolle man nun Aufbauen und eine zusätzliche Stelle einrichten um nicht nur feste Beratungstermine in den großen Gemeinden des Kreises anbieten zu können, sondern auch auf Bedarfe im weiteren Kreis mobil reagieren zu können. Neben Beratungen zu konkreten Problemlagen.befasst man sich auch mit der Förderung der Familienbildung, „Elterncoaching“ und Gruppenangeboten soweit Bedarf besteht.

Dem Antrag wurde einstimmig statt gegeben. Damit schlug die Stunde des Kämmerers, und das bereits zum dritten Mal. Herrn Kaun erläuterte die Änderungen im aktuellen Entwurf für das Haushaltsjahr 2020. Hauptstreitpunkt war die Erhöhung der Kreisumlage um zwei Prozentpunkte bei gleichzeitige Absenkung der Schulumlage um ebenfalls zwei Prozentpunkte. Von der Neuregelung würden bis auf die Stadt Nordhausen, die selber als Schulträger fungiert, alle Gemeinden profitieren, erklärte Kaun. Die Kreisstadt träfen die Änderungen dafür deutlich: nach dem alten Modell hätte die größte und umlagenstärkste Gemeinde des Kreises rund 16 Millionen Euro zu zahlen, nach dem zwei-Prozent Modell wären es 16,8 Millionen Euro. Der aktuelle Kompromiss, der in der kommenden Woche durch den Kreistag gebracht werden soll, sieht eine Erhöhung der Kreisumlage von einem Prozent vor bei Beibehaltung der Reduktion der Schulumlage. Für Nordhausen würde damit eine Umlage von 16,4 Millionen Euro fällig. Der Landkreis muss hingegen mit Mindereinnahmen von rund 800.000 rechnen die über den Umweg des Vermögenshaushaltes ausgeglichen werden sollen, erläuterte Kämmerer Kaun. 

Für die Haushaltsplanung in Sachen Jugendhilfe ändert das im Vergleich zu seinem letzten Besuch im Dezember wenig. Beachtenswert sind vor allem 125.000 Euro die man nun als zusätzliche Ausgaben für die Kosten der Heimunterbringung zusätzlich veranschlagt hat.

Letzter Diskussionspunkt des Abends war der „Geschwister-Scholl-Wettbewerb“, der von der Fraktion der Linken eingebracht worden war. Ob, Wie und Wann der Flugblatt-Wettbewerb durchgeführt werden soll, war im letzten Kreistag eingehend diskutiert worden. Inzwischen liegen mehrere Vorschläge auf dem Tisch, die aber noch nicht ausdiskutiert wurden. So hatte man auch im Jugendhilfeausschuss nicht viel zu berichten, die Mehrheitsentscheidung wird wohl in der kommenden Wochen fallen, wenn am Dienstag der Kreistag zusammentritt.
Angelo Glashagel
THC ist wieder in der Bundesliga gefordert

 

Punkte unbedingt in Erfurt behalten

Die englischen Wochen fordern dem Thüringer HC alles ab. Zeit zum Ausruhen bleibt da nicht, die Mannschaft muss jede Form der Regeneration nutzen und sich doch gleichzeitig auf den nächsten Gegner vorbereiten...



Rückblick:
Am vergangenen Sonntag gewannen die Frauen des Thüringer HC im EHF Cup ihr zweites Spiel in der Gruppe A gegen den türkischen Meister Kastamonu Belediyesi GSK mit 27:24 (16:12). Am nächsten Samstag trifft der deutsche Vizemeister auf den direkten Verfolger, DVSC Schaeffler aus Debrecen Ungarn.

Gegen Kastamonu Belediyesi GSK tat sich der THC zu Beginn schwer. Zwar wurde zwischenzeitlich eine deutliche Siebentoreführung erspielt, doch fand Kastamonu Mitte der zweiten Halbzeit noch mal zurück ins Spiel. Mit einer eng stehenden Abwehr zwangen die Gäste die Heimmannschaft zu einigen Fehlern, während sie ihr eigenes Umschaltspiel verbesserten. So kamen die türkischen Gäste auf zwei Tore (22:20) heran. Abgeklärt und selbstbewusst verteidigte der THC die Führung in der Schlussphase und verteidigte die Tabellenführung.

Bevor es jedoch so weit ist, wartet am Mittwoch, den 15.01.2020 um 19.30 Uhr der Alltag der Handball Bundesliga Frauen auf den Thüringer HC. Mit FrischAuf Göppingen kommt der Tabellenzehnte in die Erfurter Riethsporthalle.

Zum Spiel:
„FrischAuf ist ein Traditionsverein, der im letzten Spiel die Kurve bekommen hat, als sie klar mit 30:21 gegen den Vfl Oldenburg gewonnen haben.“ Das Gefährliche ist aus Herbert Müllers Sicht der kleine Kader der Mannschaft, der nicht zu unterschätzen ist und mit dem Göppingen vollzählig anreisen wird. Der THC ist in der Pflicht einen Sieg einzufahren, damit sich der Abstand auf die Tabellenspitze nicht vergrößert und das Team weiterhin auf drei „Hochzeiten“ tanzen kann. Der THC will auf jeden Fall seine Chancen auf die Meisterschaft wahren, was das erklärte dritte Ziel der Saison bleibt, eine Niederlage kann sich der amtierende Vizemeister nicht mehr leisten. Herbert Müller hofft sehr, dass die Mannschaft eine ähnliche Steigerung wie beim Spiel in Most erreicht und mehr Sicherheit und Qualität auf allen Positionen ausstrahlt. Im Rückblick auf die vergangenen Spiele seiner Mannschaft verlangt Herbert Müller mehr Konzentration und Konstanz auf allen Positionen.

In den letzten zehn Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Bundesliga und im DHB-Pokal ging der Thüringer HC neun Mal als Sieger vom Spielfeld. Die letzte Niederlage für die Thüringerinnen gab es am 17.04.2016 als man mit 27:26 in Göppingen verlor.

FrischAuf steht aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. Zuletzt gewannen die Schwäbinnen gegen Oldenburg und Mainz, verloren mit einem Tor Unterschied gegen Leverkusen und kassierten eine deutliche Niederlage gegen die Vipers aus Bad Wildungen. Trotzdem gehört Göppingen zu den Mannschaften in der Liga, die hoch motiviert die Favoriten ärgern können. Die Favoritenrolle am Mittwoch ist klar und der Thüringer HC muss diese annehmen, will das Team von Herbert Müller nicht den Anschluss zur Tabellenspitze verlieren. Aktuell liegt der BVB Dortmund ungeschlagen an der Spitze, die SG BBM Bietigheim und die HSG Blomberg-Lippe tauschten die Plätze.

Kader:
Es werden die verletzten Spielerinnen Josefine Huber, Michaela Mässing und Marie Skurtveit Davidsen fehlen. Nach der Verletzung von Marie Skurtveit Davidsen in Most brauchte der Thüringer HC nicht lange nach Ersatz zu suchen. Ein Telefongespräch zwischen Herbert Müller und Jana Krause reichte dazu aus. In Voraussicht hatte der THC auf das “Aushilfsangebot” von Jana Krause zurückgegriffen und sie für die laufende Saison in den Wettbewerben gemeldet. So war es für den Publikumsliebling und ehemalige Torfrau selbstverständlich, ihr Versprechen einzulösen und dem THC zu helfen, schließlich hängt ihr Herz am Verein und der Mannschaft. Die Fans dankten es ihr mit Applaus. Dennoch hofft Jana Krause auf eine schnelle Rückkehr von Marie Skurtveit Davidsen und betont, dass sie ihre Rückkehr als absoluten Notfall ansieht: “Ich hoffe, Marie ist in sechs Wochen wieder da und knüpft wieder da an, wo sie aufgehört hat, und dann war es gut.”
Bernd Hohnstein/Franziska J. Braun
Handball

 

Punktsieg für den Rekordmeister

Der Thüringer HC gewinnt in eigener Halle gegen Kastamonu Belediyesi GSK mit 27:24 (16:12). Mit diesem Sieg gegen das türkische Team, konnte der Thüringer Handball Club die nächsten Punkte im EHF-Cup sichern und die Tabellenführung verteidigen...

Beim 27:24 Erfolg trafen aufseiten der Gäste Asili Iskit mit acht Mal. Für den THC waren Beate Scheffknecht, Iveta Koresova und Emily Bölk mit je fünf Toren erfolgreich.

Den ersten Wurf vergab Lydia Jakubisova von der Außenposition, auf der Gegenseite ließ auch der türkische Meister seine erste Torchance liegen. Iveta Koresova markierte mit einem verwandelten Strafwurf das 1:0 für die Gastgeberinnen, Olha Vaschuk für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Asli Iskit brachte Kastamonu in der 5. Spielminute mit 1:2 in Führung, Emily Bölk tankte sich eine Minute später durch die türkische Verteidigung und glich zum 2:2 aus.

Die Anfangsphase war geprägt von technischen Fehlern und Abtasten auf beiden Seiten. Meike Schmelzer netzte in der 11. Minute vom Kreis zum 5:3 ein und Ann-Cathrin Giegerich parierte den Wurf der Gegnerinnen auf ihr Gehäuse. Mit einem sehenswerten Treffer aus spitzem Winkel erhöhte Lydia Jakubisova zum Zwischenstand von 6:3. Den ersten Strafwurf der Gäste, fischte sich Ann-Cathrin Giegerich und verhinderte so das Gegentor. Mitte der 1. Halbzeit zog das Tempo im Spiel merklich an und auf der Anzeigetafel stand ein 9:4 für den THC. Ann-Cathrin Giegerich zeigte sich hellwach und zeigte eine von insgesamt 12 Paraden. Ina Großmann traf im Tempogegenstoß zur 12:6 Führung. Mit einem Herausdrehen aus dem Griff ihrer Gegenspielerin traf Alexandra Mazzucco zum 13:7 und brachte die Thüringerinnen mit sechs Toren in Führung. Kastamonu agierte in dieser Phase offensiv in Abwehr und Angriff, um sich im Spiel zu halten. Dennoch gaben sie immer wieder Bälle im Angriffsspiel aus der Hand. Einiges nahm auch Ann-Cathrin Giegerich weg und so stand es vier Minuten vor der Pause 14:8. Ceren Coskun beendete eine torlose Phase des türkischen Vertreters zum 14:9. Iveta Koresova verwandelte auch ihren dritten Strafwurf sicher und konnte somit ihren fünften Treffer verbuchen. Asli Iskit warf aus dem Rückraum und ließ Ann-Cathrin Giegerich keine Chance zu parieren. Die Halbzeitsirene war bereits ertönt, da trat Serpil Iskenderoglu an die Strafwurflinie und verwandelte zum 16:12 Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff verpuffte der erste Angriff der Gäste in der Abwehr des Deutschen Vizemeisters. Yeliz Özel musste in der 33. Spielminute auf die Strafbank und Beate Scheffknecht netzte von der 7m - Linie zum 17:13 ein. Eine Minute später verwandelte sie ihren nächsten Strafwurf zum 18:13. Mit einem Hüftwurf verkürzte Serpil Iskenderoglu aus dem Rückraum, Jovana Sazdovska antwortete nach 36. Minuten mit dem Treffer zum 19:14. Lydia Jakubisova vergab einen Wurf von Außen, wurde aber gleich darauf nochmals von Emily Bölk bedient und konnte abschließen. Nach neun Minuten in der 2. Halbzeit spielte der Thüringer HC seinen Angriff geduldig aus und Emily Bölk schloss erfolgreich ab. Die Damen des THC stellten klar, dass sie die nächsten Punkte im Wettbewerb um den EHF Cup einfahren wollten. Mit einem Doppelschlag stellte Kastamonu den Zwischenstand von 22:17 her.

Die Partie wurde etwas fahriger und auf beiden Seiten häuften sich die technischen Fehler und Fouls. Yeliz Özel verkürzte in der 48. Minute zum 22:20, da der Thüringer HC seine eigenen Würfe nicht im gegnerischen Netz unterbringen konnte. Alexandra Mazzucco startete zum Gegenstoß und netzte zum 24:20. Sieben Minuten vor dem Ende, setzte sich Yana Uskova durch und traf von der Außenposition zum 24:22. Nach einem weiteren Ballverlust aufseiten der Gastgeberinnen machte sich Torfrau Ann-Cathrin Giegerich im Tor groß und pflückte den Ball herunter. Meike Schmelzer brachte ihren Wurf vom Kreis im Tor der türkischen Gäste unter, nachdem Trainer Herbert Müller ein weiteres Team Timeout genommen hatte (52. Minute).

Kastamonu kämpfte verbissen um jeden Ball und jedes Tor, der Vorsprung des Thüringer HC war zusammen geschmolzen. Serpil Iskenderoglu verkürzte von der Strafwurflinie zum 25:23. Noch zwei Minuten waren in der Wiedigsburghalle zu absolvieren, als Emily Bölk bei angezeigtem passiven Spiel, aus dem Rückraum zum 26:23 einnetzte. Jovana Sazdovska erhöhte keine 30 Sekunden danach auf 27 Tore für ihre Mannschaft und der erneuten Sechstoreführung. Zwei Minuten vor Spielende parierte Ann-Cathrin Giegerich einen weiteren Wurf auf ihr Tor, bevor Ceren Coskun zum 27:24 einnetzen konnte. Den letzten Wurf in diesem temporeichen Spiel nahm sich Iveta Koresova, wobei der Treffer nicht gezählt wurde. Endstand war somit 27:24 und der Thüringer HC konnte sich die nächsten Zwei Punkte sichern.
Andreas Hofmann/Bernd Hohnstein
Thüringer HC gegen Kastamonu Belediyesi GSK

 

Mission Viertelfinale

Die Damen des Thüringer HC sind zurück in Nordhausen. In der Wiedigsburghalle steht heute viel auf dem Spiel, der Thüringer HC will ins Viertelfinale des EHF Cups, Gegner ist der türkische Meister Kastamonu Belediyesi GSK. Die nnz ist mit dem Live-Ticker vor Ort...


Schluss in Nordhausen. Mit 27:24 besiegt das Team von Trainer Herbert Müller den türkischen Meister und lässt sich nun zu Recht von den 1 500 Fans in der Halle feiern. Ein hartes Stück Arbeit für den Deutschen Pokalsieger, aber letztlich ein verdienter Sieg und damit die weitere Tabellenführung in der EHF-Gruppe. Wir verabschieden uns aus der Wiedigsburghalle und können Sie hoffentlich am Sonntag, dem 26. Januar wieder hier iim Live-Ticker begrüßen, wenn es gegen Debrecen um den Gruppensieg gehen könnte. Einen schönen Sonntagabend noch!

60.Minute
Noch ein Gegentor, aber das spielt kaum noch eine Rolle. Noch 30 Sekunden und drei Tore Vorsprung.

59.Minute
Die "Rote Wand" steht jetzt und feuert ihre Lieblinge an, die wieder im Angriff sind. Der Widerstand scheint gebrochen und die Thüringerinnen können das jetzt locker runterspielen.

58.Minute
Sazdovska macht den Deckel drauf, wage ich zu behaupten. Es steht zwei Minuten vor Ende 27:23 für den THC!

57.Minute
Bölk trifft nur die Latte aber die THC-Damen bleiben im Ballbesitz und nun trifft auch Emily Bölk doch wieder: 26:23!

56.Minute
Vom Punkt trifft Iskenderoglu zum 23:25.

55.Minute
Fehlwurf der Türkinnen und die Chance für en THC. Wird aber verhandelt und die Türkinnen bleiben im Angriff.

56.Minute
Meike Schmelzer erlöst hier die Fans und trifft zum 25:22.

5.Minute
Noch reichlich fünf Minuten und der THC muss hier alles geben, um als Sieger aus der Halle zu gehen.

52.Minute
Erstes Tor für Jana Uskova, aber schon das 22. für Kastamonu. Gleich danach verhindert Giegerich das zweite Tor der Russin in großem Stil.

50.Minute
Iskit kann wider verkürzen. Die Türkinnen sind wieder dran. 21:24. Und ihre Torfrau pariert erneut großartig. jetzt muss die "Rote Wand" helfen. Und die Stimmung ist da!

49.Minute
Mazzucco stellt in einem Tempogegenstoß wieder auf ein Viertoreplus. 24:20! Die Türken nehmen eine Auszeit. Es bleibt spannender, als zu Beginn der 2. Hälfte abzusehen war.

48.Minute
...und trifft. Ganz wichtig dieses Tor. 23:20

48.Minute
Siebenmeter für den THC. Scheffknecht läuft an...

48.Minute
Da ist das 20. Tor für die Türkinnen. Jetzt heißt es Gegenhalten!

46.Minute
Die THC-Mädedls haben sich jetzt eine kleine Pause gegönnt, was die Gäste eiskalt ausnutzen. Nur noch drei Tore Vorsprung.

45.Minute
Wird es hier noch einmal spannend? Aylin verkürzt weiter, nur noch 22:18.

43.Minute
Iskendoglu mit erneutem Hüftwurf und Aylin im schnellen Gegenzug verkürzen noch einmal auf fünf Tore. derzeit heißt es hier 22:17c und es gibt einen Auszeit.

42.Minute
Immer wieder Giegerich. Die THC-Torhüterin zieht den Gegnerinnen heute den Zahn. Erneut ein toller Reflex.

40.Minute
Zeitstrafe jetzt für die Türkinnen und Beate Scheffknecht trifft wider vom Punkt. 22:15!

39.Minute
Coskun kann wieder verkürzen. Es steht hier 21:15.

39.Minute
Emily Bölk setzt sich am Kreis klasse durch und erstmals ist der THC mit sieben Treffern vorn.

38.Minute
Tempogegenstoß zum 20. Treffer für den THC durch Lydia Jakubisova.

36.Minute
Schönes Tor über Linksaußen durch Jovana Sazdovska zum 19:14. Ihr erstes Tor heute!

35.Minute
Iskenderoglu mit einem verdeckten Hüftwurf zum 14:18.

34.Minute
...und wieder drin. Erneut Scheffknecht mit einem Aufsetzer! 18:13!

34.Minute
Beate Scheffknecht schließt einen Siebenmeter zum 17:13 ab und es gibt nur wenige später den nächsten...

33.Minute
Zwei Minuten lang fällt aber kein weiterer Treffer, weil die Torfrauen auf dem Posten sind. Dann ist es wieder Iskenderoglu, die für die Türkinnen trifft.

31.Minute
Mit dem Anstoß durch Kastamonu Belediyesi geht es in die zweite Hälfte der Partie.


Verdiente Führung für die Thüringerinnen zur Pause. Nachdem es in der Anfangsphasen ausgeglichen. hin und her ging, konnte sich das Müller-Team ab der Mitte der Halbzeit stabilisieren und einen beruhigenden Vorsprung herausschiessen. Basis dafür waren die glänzenden Paraden von Ann-Cathrin Giegerich und einmal mehr die Treffsicherheit von Iveta Koresova.

Verdiente Führung für die Thüringerinnen zur Pause. Nachdem es in der Anfangsphasen ausgeglichen. hin und her ging, konnte sich das Müller-Team ab der Mitte der Halbzeit stabilisieren und einen beruhigenden Vorsprung herausschiessen. Basis dafür waren die glänzenden Paraden von Ann-Cathrin Giegerich und einmal mehr die Treffsicherheit von Iveta Koresova.

30.Minute
Kurz vor Ultimo der 1. Halbzeit trifft Iskdenderoglu zum 12:16-Pausenstand. Wir sind in 15 Minuten wieder da.

30.Minute
Koresova vergibt einen Strafwurf gegen die slowenische Hüterin zum türkischen Tor


28.Minute
Coskun zum 10:15 und sofort das 16. THC-Tor durch Rodriguez.


28.Minute
Koresova verwandelt einen Siebenmeter zum 15:9


27.Minute
Coskun trifft zum 9:14.


25.Minute
Güler verkürzt auf 8:13, aber Koresova korrigiert das sofort wieder und stellt wieder auf Sechstorevorsprung: 14:8!

24.Minute
Glück jetzt für den THC, das der Ball an den Pfosten klatscht. Im Gegenzug versucht es Scheffknecht erneut, scheitert aber an der guten türkischen Torfrau Pandzic.


22.Minute
Mehrere Fehlversuche auf beiden Seiten offenbaren die Nervosität der Damen auf dem Parkett. Vor allem die Türkinnen verzweifeln immer wieder an Ann-Cathrin Giegerich und so kann Alexandra Mazzucco mit ihrem ersten Tor den Vorsprung ausbauen. 13:7 und der türkische Trainer nimmt eine Auszeit.


20.Minute
Aydin donnerte den Ball an die Lattenunterkante zum 7:12.


19.Minute
Beate Scheffknecht mit einem Gewaltschuss und Ina Großmann im schnellen Konter erhöhen wieder auf 12:6.


17.Minute
Die Türkinnen verkürzen durch Iskit und Woloszyk auf 6:10. Beim THC kommt Ina Großmann ins Spiel.


16.Minute
Giegerich hält wieder großartig und Emily Bölk schließt den Konter souverän ab. 10:4.

16.Minute
Das 9:4 für den THC erzielt erneut Lydia Jakubisova. Das sieht gut aus nach einem Viertel der Spielzeit, einen Fünftorevorsprung zu haben.


15.Minute
Emily Bölk erzielt das 8:4, nachem erneut Iskit verkürzen konnte.

14.Minute
Giegerich pariert den ersten Siebenmeter der Russin Uskova. Kurz darauf erhöht Iveta Koresova auf 7:3.



13.Minute
Weil die Türkinnen aber auch nicht treffen, nutzt Lydia Jakubisova die Chance zum 6:3

12.Minute
Der THC wirkt jetzt stabiler, offenbart aber Schwächen im Abschluss.


11.Minute
Einen Tempogegenstoß nach Fehler in der türkischen Abwehr schließt Meike Schmelzer zum 5:3 ab.


8.Minute
Rodriguez, und wieder führt der THC: 4:3!

8.Minute
Postwendend gleicht Kastamonu wieder aus. Wieder durch Iskit.


7.MinuteKlasseheber von Iveta Koresova, die ihre Gegenspielerin am Kreis vernascht hatte. Führung für den THC.


6.Minute
Nervöser Beginn der THC-Damen, aber schließlich ist es Emily Bölk, die zum 2:2 ausgleichen kann.


4.Minute
Weil die Thüringerinnen erneut an der türkischen Torfrau scheitern ist es erneut Iskit, die nun die Türkinnen in Front bringt.: 1:2


3.Minute
Ausgleich durch Ali Iskit.


2.Minute
Erste Parade von Ann-Cathrin Giegerich und im Gegenzug die Führung für den THC durch einen Siebenmeterwurf von Iveta Koresova.


1.Minute
Anstoß für den THC und los geht's hier mit einem Fehlwurf.

13.59 Uhr
Das Schiedsrichterteam Maria Bennani und Safia Bennani stammt aus Schweden und scheint irgendwie miteinander verwandt zu sein.

13.56 Uhr
Jetzt kommt der THC und die "Rote Wand" macht schon ordentlich Stimmung. Das wird wieder ein heißer und Ohren betäubender Tanz heute hier in der Wiedigsburghalle.

13.53 Uhr
Erstmals ist in Nordhausen eine türkische Mannschaft zu Gast. Eine Premiere ich für den THC. Das Team ist gespickt mit türkischen Nationalspielerinnen und erfahrenen Profis aus Rumänien und Russland.

13.52 Uhr
Die Mannschaften haben sich eingespielt und verlassen die Halle jetzt, um zur Spieleröffnung einzulaufen.

13.45 Uhr
Der THC beginnt heute mit folgenden Spielerinnen: Jana Krause, Mariana Lopes Ferreira, Beate Scheffknecht, Alexandra Mazzucco, Rodriguez Rodriguez, Jovana Sazdovska, Meike Schmelzer, Ann-Cathrin Giegerich, Alicia Stolle, Iveta Koresova, Emily Bölk, Ina Großmann, Mia Biltoft und Lydia Jakubisova.

13.45 Uhr
Willkommen zum zweiten Gruppenspiel in der Zwischenrunde des EHF-Cups. Nach de Sieg vor Wochenfrist in Most hat der THC heute die Gelegenheit gegen den türkischen Meister Kastamonu Belediyesi nachzulegen und die Tabellenführung zu übernehmen. Schon ein Sieg mit einem Tor Unterschied würde dafür reichen. In 15 Minuten beginnt das Match hier und wir halten Sie über die Ereignisse auf dem Parkett der Wiedigsburhalle auf dem laufenden.

Wackerfans gründen Beirat

Im Ergebnis der Insolvenz der Spielbetriebs GmbH des FSV Wacker war es am Samstag zu einer ersten Zusammenkunft aktiver Fans gekommen. Jetzt haben die Männer um Heiko Rüdrich und Helmut Grabias den Entwurf einer Satzung vorgelegt...


Ein Bild aus besseren Tagen: Wackerfans beim Pokalfinale in Erfurt 2017

Organisator Heiko Rüdrich sagte der nnz:"Ich möchte den Entwurf der Satzung unseres zu gründenden Mitglieder- und Fanbeirat vorstellen. Der soll dann nach Möglichkeit am 25.01.2020 beschlossen werden. Ich hoffe, alle an Wacker Interessierten beschäftigen sich damit. Wenn jemand Ergänzungen oder Vorschläge hat, dann nur Mut und teilt es uns mit. Desweiteren hoffe ich, durch diese Darlegung weitere Fans und Mitglieder für uns zu interessieren. Denn je mehr wir sind, desto besser."

Aufgaben des Mitglieder-und Fanbeirates des FSV Wacker 90 Nordhausen
1. Der Mitglieder-und Fanbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen den ordentlichen Mitgliedern des Vereins, dem Vorstand und allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des FSV Wacker.
2. Der Mitglieder-und Fanbeirat steht allen Mitgliedern und Fans offen, die sich im Verein einbringen möchten.
3.Der Mitglieder-und Fanbeirat wird nach außen durch den Sprecherrat vertreten. Dieser besteht aus 5 gewählten gleichberechtigten Sprechern. Die Sprecher werden für die Dauer von einem Jahr gewählt. Der Sprecherrat verfügt über keine eigenen Kompetenzen und Befugnisse. Er setzt lediglich Beschlüsse des Mitglieder-und Fanbeirates um.
4. Der Mitglieder- und Fanbeirat trifft sich mindestens einmal je Quartal zu einer ordentlichen offenen Beratung. Mitglieder vom Präsidium/Vorstand, Aufsichtsrat und weiteren Gremien des Vereins oder des Geschäftsführungsorgans der Tochtergesellschaft können als Gäste zu Sitzungen des Mitglieder- und Fanbeirats eingeladen werden.
5. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder/Fans gefasst, wobei jedes Mitglied /Fan nur eine Stimme hat.

Aufgaben des Mitglieder-und Fanbeirates:
  • - Der Mitglieder-und Fanbeirat befasst sich mit allen Belangen, die den Verein und dessen Tochtergesellschaft betreffen,
  • dem Leitbild und der strategischen Ausrichtung,
  • Mitglieder- und Faninteressen/ Umgang mit Mitgliedern und Fans,
  • allen Mannschaften,
  • Traditionspflege,
  • Projektentwicklung und Unterstützung,
  • Finanzen.

Rechte und Pflichten:
1. Der Mitglieder-und Fanbeirat kann Empfehlungen gegenüber dem Präsidium/ Vorstand und dem Aufsichtsrat aussprechen. Er hat kein Weisungsrecht; dies obliegt ausschließlich der Mitgliederversammlung.
2. Der Mitglieder-und Fanbeirat hat das Recht, auf Nachfrage vom Präsidium/ Vorstand und Aufsichtsrat Auskunft zu erhalten, sofern die Auskunft auch von einem einzelnen Mitglied/Fan außerhalb der Mitgliederversammlung verlangt werden könnte.
3. Jedes Mitglied /Fan hat das Recht, sich mit Anregungen und Hinweisen an den Mitglieder- und Fanbeirat zu wenden. Dieser ist verpflichtet, sich damit auf seiner nächsten Sitzung auseinanderzusetzen.
4. Der Mitglieder- und Fanbeirat kann Anregungen für Beschlussfassungen des Präsidiums/Vorstands oder des Aufsichtsrats geben. Nehmen Präsidium/Vorstand oder Aufsichtsrat eine Anregung auf (Aufnahme in die Tagesordnung der Präsidiums/Vorstands- bzw. Aufsichtsratssitzung), ist der Mitglieder- und Fanbeirat vor einer Beschlussfassung des Gremiums anzuhören.