BEGEGNUNGSSTÄTTE BLEIBT BESTEHEN

 

Gemeinschaft schafft Lebenswert

Was macht Lebensqualität im Alter aus? Vor allem: Gemeinschaft, meint man in Bleicherode. Im alten „AWG-Viertel“ wurde diese Idee über Jahre hinweg gelebt. Nur haben sich die Ansprechpartner von einst inzwischen aus dem ländlichen Raum zurückgezogen während die Bleicheröder Welt mit vielen neuen Mitgliedern auf dem Land deutlich gewachsen ist. Den Sinn für Gemeinschaft will man im neuen Gebilde nicht verloren geben und sucht nun mit engagierten Partnern nach neuen Wegen des Zusammenlebens…


Bleicherode hat als Stadt seinen ganz eigenen Charakter. Groß genug, um als Magnet auf das Umland auszustrahlen, aber dabei gerade noch klein genug, um der allgemeinen Anonymität städtischen Lebens zu entgehen. Anders ausgedrückt: man kennt seine Stadt und ihre Menschen und weiß mit wem man reden kann, wenn es Probleme gibt. 

Ein solches tat sich Mitte der vergangenen Jahres auf. Die Ortsgruppe der Volksolidarität, die seit den 1990er Jahren (mit Unterbrechungen) im „AWG-Viertel“ in der Löwentorstraße einen festen Anlaufpunkt für Hilfesuchende etabliert hatte, löste sich im Sommer auf. Die regionale Vertretung war im Erfurter Landesverband aufgegangen und der entschied, sich aus dem ländlichen Raum zurückzuziehen.

Damit stand auch das „Quartierskonzept“ auf der Kippe, das die „Hausdame“ des AWG-Viertels Elke Laub zusammen mit dem Seniorenvertreter René Fiedler und der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) ins Leben gerufen hatte, auf der Kippe. Die WBG hatte als Nachfolger der „Arbeiter-Wohngenossenschaft“ (AWG) zwischen 2015 und 2017 rund 3,7 Millionen Euro aus der eigenen Tasche in das Areal investiert, alte Gebäude abgerissen und den „Bleichpark“ geschaffen. Das „Seniorenwohnen Am Löwentor“ sollte nicht nur altersgerechten Wohnraum in der Stadtmitte bieten, sondern in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität auch Angebote zur Alltags-Unterstützung bieten um den Menschen den Verbleib in den eigenen vier Wänden auch im hohen Alter zu ermöglichen. Dazu gehörten soziale Dienstleistungen aber auch Tanz- und Bewegungsgruppen, Informationsveranstaltungen oder das gesellige Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. 

Mit „soweno“, der Altenpflegesparte des Jugendsozialwerks, konnte man in relativ kurzer Zeit einen neuen Partner finden, der das Projekt nicht nur fortführen sondern ausbauen will. „Wir sind einfach näher dran, die handelnden Personen sind Bleicheröder, da sieht man die Notwendigkeit vor Ort viel deutlicher“, sagte heute Andreas Weigel. Der Geschäftsführer des Jugendsozialwerks ist selber engagierter Bleicheröder und hat seine ersten beruflichen Schritte genau hier getan, im AWG-Viertel. Einer den man kennt in Bleicherode. 

Angesichts der demographischen Entwicklung werde man nicht umhinkommen sich sehr viel früher mit dem Leben im Alter zu befassen, als das bisher der Fall ist, erklärte Weigel, die Entscheidung in ein Seniorenheim zu ziehen sollte erst dann fallen, wenn es in den eigenen vier Wänden gar nicht mehr gehe. Um das zu erreichen müsse man Unterstützungsketten aufbauen, die weit vor der ambulanten Pflege ansetzen und den Seniorinnen und Senioren ein sich selbst unterstützendes Wohn- und Lebensumfeld bieten können. 

René Fiedler drückt es etwas einfacher aus: „die Gemeinschaft gewinnt im Alter enorm an Bedeutung, mehr als man sich das als Außenstehender vorstellen kann und hat direkten Einfluss auf die Gesundheit. Wir wollen Gemeinschaft organisieren und dafür sorgen, das dass Leben lebenswert bleibt“. 

Bisher konzentrierte man sich dabei vor allem auf die älteren Mitbürger der Stadt Bleicherode. Mit der Schaffung der Landgemeinde sieht man im AWG-Viertel nun auch die Notwendigkeit aus dem Quartier hinauszugehen. Man wolle ein Anlaufpunkt für alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde sein, unterstrich Fiedler, nicht nur für die Bewohner der „AWG“. 


Den nötigen Rückenwind aus der Politik hat man, sowohl die Gemeinde wie auch der Landkreis haben sich zu dem Projekt bekannt. Die nötigen Finanzmittel in Höhe von rund 50.000 Euro kommen aus dem Landesprogramm „Zusammenleben der Generationen“. Die WBG unterstützt das Vorhaben in Person von Sozialarbeiterin Anette Jahns als Ansprechpartnerin sowie mit diversen Veranstaltungen. „Dennoch wird das eine Herausforderung. Ohne die Hilfe der Seniorenvertreter und viel ehrenamtlichem Engagement wird man die Versorgunglsage kaum abfangen können“, sagt Fiedler, der selber im Seniorenbeirat sitzt. Wenn man den Schwierigkeiten des ländlichen Raums begegnen wolle, brauche man neue Ideen und dafür müsse man „das Ohr an der Masse“ haben, „das wichtigste ist, dass die Senioren Gehör finden“. Um Probleme wahrzunehmen und anzugehen brauche es eine enge Zusammenarbeit von Senioren, Seniorenvertretung, der Politik und Partnern wie der WBG oder dem Jugendsozialwerk, so Fiedler weiter, "das ist nicht nur so herbeigeredet, das ist hier tägliches sein". 

Die eine ganz große Hürde dürfte die Geographie sein. Mit der Landgemeinde hat man ein großes Aufgabengebiet abzudecken. An den Problemen im ÖPNV arbeite man, erklärte Fiedler, denkbar sei auch das Frau Elke Laub die Gemeinden selber besucht. Das Fiedler und Laub als handelnde Personen erhalten bleiben sei ein großer Vorteil, meinte Andreas Weigel, diese Arbeit lebe am Ende gerade auf dem Land von Personen, Gesichtern und Vertrauen. Man kennt sich eben. Oder wird sich kennen lernen. Die Erfahrung hat man in Bleicherode und muss sie nun auf die Landgemeinde übertragen.
Angelo Glashagel
AUS DEM JUGENDHILFEAUSSCHUSS

 

Mobile Familienberatung wird ausgebaut

Zum ersten Treffen im neuen Jahr hatte der Jugendhilfeausschuss heute in den Kindergarten „Gartenkinder“ in Bleicherode geladen. Auf dem Programm standen Jugendhilfe, Haushalt und der Ausbau der mobilen Ehe- und Familienberatung…


Das erste Wort des Tages hatte Alexandra Ahrens, die Leiterin des dritten Bleicheröder Kindergartens. Die Einrichtung mit 72 Plätzen wurde im März 2018 eröffnet und ist inzwischen voll belegt. Im Haus läuft einiges anders als in einem „normalen“ Kindergarten, statt Gruppenräumen gibt es „Funktionsräume“ vom „Nest“ für die kleinsten Kinder über den „Rollenspielraum“ bis zum „Atelier“, dem Bau- und Forscherraum und der „Piazza“. Letztere dient als Raum für Sport, Bewegung und Musik aber auch als Treffpunkt für Eltern und Erzieher.

Hier kam am Nachmittag auch der Jugendhilfeausschuss zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Nachdem man in der letzten Sitzung Anfang Dezember eine lange Tagesordnung abzuarbeiten hatte, gestaltete sich die heute übersichtlich. Zeit genug, eine Vorstellung nachzuholen: Stefanie Preissler, seit drei Monaten Fachkraft für Jugendschutz im Landratsamt, erläuterte dem Ausschuss ihren Arbeitsansatz. Im Fokus stehe für sie der „erzieherische Jugendschutz“, also präventive Ansätze die sich hauptsächlich an Kinder, Jugendliche und deren Eltern richten. Das Aufgabenspektrum ist weit gefasst, erklärt Preissler und reicht von der Aufklärung zum Jugendschutz und gefährdende Einflüsse wie Suchtmittel, Medienkonsum, Gewalt, Gefahreneinschätzung bis zur Zusammenarbeit und Beratung von Veranstaltern, Vereinen und Gewerbetreibenden. So hatte man aktuell rund 70 Stellungnahmen zu Auftritten von Kindern und Jugendlichen bei Theaterstücken zu verfassen, eine Gefährdungseinschätzung zu einem Freizeitangebot in Nordhausen abgeben und die diversen Karnevalsvereine mit Informationen zum Jugendschutz versorgen.

In Zukunft wolle sie die Zusammenarbeit mit den Schulen und Schulsozialarbeitern ausbauen, erklärte die Jugendschutzbeauftragte, man sei gerne bereit etwa bei Elternabenden zu verschiedenen Themen wie (Cyber-)Mobbing, den Gefahren von E-Zigaretten, Energydrinks, und Social Media und mehr zu referieren. Außerdem wolle man die Kooperation mit der Polizei und den Ordnungsbehörden ausbauen, bei Jugendschutzkontrollen unterstützen, Präventionsgespräche mit Eltern und Jugendlichen anbieten und ein bis zwei Fachtage im Jahr sowie Schulungen für pädagogische Fachkräfte durchführen. Kernaufgabe sei es zu unterstützen, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen, unterstrich Preissler.

Mobiles Beratungsangebot wird ausgebaut

Um mehr Unterstützung ging es auch Ina Schmücking, die den Jugendhilfeplan im Bereich Familienförderung für 2020 vorstellte. Kernpunkt ist der Ausbau der mobilen Ehe- und Familienberatung. Das Angebot war im April des vergangenen Jahres angestoßen worden um hilfebedürftige Familien außerhalb der Stadt Nordhausen erreichen zu können, erläuterte Schmücking. In der Kreisstadt liegt die Beratung und Unterstützung von Familien vor allem in der Hand des Familienzentrums, dessen Einzugsbereich reicht jedoch kaum über die Stadtgrenzen hinaus.

Das Projekt sei nach der anfänglichen Organisationsphase gut angelaufen, in den letzten Monaten hätten insgesamt 38 Familien das Angebot angenommen, so Schmücking weiter. Die Schwerpunkte bilden Heringen mit 12 Familien, Bleicherode und Sollstedt mit jeweils acht Fällen, gefolgt von Ellrich und Ilfeld mit je fünf Familien, die Unterstützung gesucht haben.

Auf dem „stolzen Ergebnis“, wolle man nun Aufbauen und eine zusätzliche Stelle einrichten um nicht nur feste Beratungstermine in den großen Gemeinden des Kreises anbieten zu können, sondern auch auf Bedarfe im weiteren Kreis mobil reagieren zu können. Neben Beratungen zu konkreten Problemlagen.befasst man sich auch mit der Förderung der Familienbildung, „Elterncoaching“ und Gruppenangeboten soweit Bedarf besteht.

Dem Antrag wurde einstimmig statt gegeben. Damit schlug die Stunde des Kämmerers, und das bereits zum dritten Mal. Herrn Kaun erläuterte die Änderungen im aktuellen Entwurf für das Haushaltsjahr 2020. Hauptstreitpunkt war die Erhöhung der Kreisumlage um zwei Prozentpunkte bei gleichzeitige Absenkung der Schulumlage um ebenfalls zwei Prozentpunkte. Von der Neuregelung würden bis auf die Stadt Nordhausen, die selber als Schulträger fungiert, alle Gemeinden profitieren, erklärte Kaun. Die Kreisstadt träfen die Änderungen dafür deutlich: nach dem alten Modell hätte die größte und umlagenstärkste Gemeinde des Kreises rund 16 Millionen Euro zu zahlen, nach dem zwei-Prozent Modell wären es 16,8 Millionen Euro. Der aktuelle Kompromiss, der in der kommenden Woche durch den Kreistag gebracht werden soll, sieht eine Erhöhung der Kreisumlage von einem Prozent vor bei Beibehaltung der Reduktion der Schulumlage. Für Nordhausen würde damit eine Umlage von 16,4 Millionen Euro fällig. Der Landkreis muss hingegen mit Mindereinnahmen von rund 800.000 rechnen die über den Umweg des Vermögenshaushaltes ausgeglichen werden sollen, erläuterte Kämmerer Kaun. 

Für die Haushaltsplanung in Sachen Jugendhilfe ändert das im Vergleich zu seinem letzten Besuch im Dezember wenig. Beachtenswert sind vor allem 125.000 Euro die man nun als zusätzliche Ausgaben für die Kosten der Heimunterbringung zusätzlich veranschlagt hat.

Letzter Diskussionspunkt des Abends war der „Geschwister-Scholl-Wettbewerb“, der von der Fraktion der Linken eingebracht worden war. Ob, Wie und Wann der Flugblatt-Wettbewerb durchgeführt werden soll, war im letzten Kreistag eingehend diskutiert worden. Inzwischen liegen mehrere Vorschläge auf dem Tisch, die aber noch nicht ausdiskutiert wurden. So hatte man auch im Jugendhilfeausschuss nicht viel zu berichten, die Mehrheitsentscheidung wird wohl in der kommenden Wochen fallen, wenn am Dienstag der Kreistag zusammentritt.
Angelo Glashagel
THC ist wieder in der Bundesliga gefordert

 

Punkte unbedingt in Erfurt behalten

Die englischen Wochen fordern dem Thüringer HC alles ab. Zeit zum Ausruhen bleibt da nicht, die Mannschaft muss jede Form der Regeneration nutzen und sich doch gleichzeitig auf den nächsten Gegner vorbereiten...



Rückblick:
Am vergangenen Sonntag gewannen die Frauen des Thüringer HC im EHF Cup ihr zweites Spiel in der Gruppe A gegen den türkischen Meister Kastamonu Belediyesi GSK mit 27:24 (16:12). Am nächsten Samstag trifft der deutsche Vizemeister auf den direkten Verfolger, DVSC Schaeffler aus Debrecen Ungarn.

Gegen Kastamonu Belediyesi GSK tat sich der THC zu Beginn schwer. Zwar wurde zwischenzeitlich eine deutliche Siebentoreführung erspielt, doch fand Kastamonu Mitte der zweiten Halbzeit noch mal zurück ins Spiel. Mit einer eng stehenden Abwehr zwangen die Gäste die Heimmannschaft zu einigen Fehlern, während sie ihr eigenes Umschaltspiel verbesserten. So kamen die türkischen Gäste auf zwei Tore (22:20) heran. Abgeklärt und selbstbewusst verteidigte der THC die Führung in der Schlussphase und verteidigte die Tabellenführung.

Bevor es jedoch so weit ist, wartet am Mittwoch, den 15.01.2020 um 19.30 Uhr der Alltag der Handball Bundesliga Frauen auf den Thüringer HC. Mit FrischAuf Göppingen kommt der Tabellenzehnte in die Erfurter Riethsporthalle.

Zum Spiel:
„FrischAuf ist ein Traditionsverein, der im letzten Spiel die Kurve bekommen hat, als sie klar mit 30:21 gegen den Vfl Oldenburg gewonnen haben.“ Das Gefährliche ist aus Herbert Müllers Sicht der kleine Kader der Mannschaft, der nicht zu unterschätzen ist und mit dem Göppingen vollzählig anreisen wird. Der THC ist in der Pflicht einen Sieg einzufahren, damit sich der Abstand auf die Tabellenspitze nicht vergrößert und das Team weiterhin auf drei „Hochzeiten“ tanzen kann. Der THC will auf jeden Fall seine Chancen auf die Meisterschaft wahren, was das erklärte dritte Ziel der Saison bleibt, eine Niederlage kann sich der amtierende Vizemeister nicht mehr leisten. Herbert Müller hofft sehr, dass die Mannschaft eine ähnliche Steigerung wie beim Spiel in Most erreicht und mehr Sicherheit und Qualität auf allen Positionen ausstrahlt. Im Rückblick auf die vergangenen Spiele seiner Mannschaft verlangt Herbert Müller mehr Konzentration und Konstanz auf allen Positionen.

In den letzten zehn Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Bundesliga und im DHB-Pokal ging der Thüringer HC neun Mal als Sieger vom Spielfeld. Die letzte Niederlage für die Thüringerinnen gab es am 17.04.2016 als man mit 27:26 in Göppingen verlor.

FrischAuf steht aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. Zuletzt gewannen die Schwäbinnen gegen Oldenburg und Mainz, verloren mit einem Tor Unterschied gegen Leverkusen und kassierten eine deutliche Niederlage gegen die Vipers aus Bad Wildungen. Trotzdem gehört Göppingen zu den Mannschaften in der Liga, die hoch motiviert die Favoriten ärgern können. Die Favoritenrolle am Mittwoch ist klar und der Thüringer HC muss diese annehmen, will das Team von Herbert Müller nicht den Anschluss zur Tabellenspitze verlieren. Aktuell liegt der BVB Dortmund ungeschlagen an der Spitze, die SG BBM Bietigheim und die HSG Blomberg-Lippe tauschten die Plätze.

Kader:
Es werden die verletzten Spielerinnen Josefine Huber, Michaela Mässing und Marie Skurtveit Davidsen fehlen. Nach der Verletzung von Marie Skurtveit Davidsen in Most brauchte der Thüringer HC nicht lange nach Ersatz zu suchen. Ein Telefongespräch zwischen Herbert Müller und Jana Krause reichte dazu aus. In Voraussicht hatte der THC auf das “Aushilfsangebot” von Jana Krause zurückgegriffen und sie für die laufende Saison in den Wettbewerben gemeldet. So war es für den Publikumsliebling und ehemalige Torfrau selbstverständlich, ihr Versprechen einzulösen und dem THC zu helfen, schließlich hängt ihr Herz am Verein und der Mannschaft. Die Fans dankten es ihr mit Applaus. Dennoch hofft Jana Krause auf eine schnelle Rückkehr von Marie Skurtveit Davidsen und betont, dass sie ihre Rückkehr als absoluten Notfall ansieht: “Ich hoffe, Marie ist in sechs Wochen wieder da und knüpft wieder da an, wo sie aufgehört hat, und dann war es gut.”
Bernd Hohnstein/Franziska J. Braun
Handball

 

Punktsieg für den Rekordmeister

Der Thüringer HC gewinnt in eigener Halle gegen Kastamonu Belediyesi GSK mit 27:24 (16:12). Mit diesem Sieg gegen das türkische Team, konnte der Thüringer Handball Club die nächsten Punkte im EHF-Cup sichern und die Tabellenführung verteidigen...

Beim 27:24 Erfolg trafen aufseiten der Gäste Asili Iskit mit acht Mal. Für den THC waren Beate Scheffknecht, Iveta Koresova und Emily Bölk mit je fünf Toren erfolgreich.

Den ersten Wurf vergab Lydia Jakubisova von der Außenposition, auf der Gegenseite ließ auch der türkische Meister seine erste Torchance liegen. Iveta Koresova markierte mit einem verwandelten Strafwurf das 1:0 für die Gastgeberinnen, Olha Vaschuk für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Asli Iskit brachte Kastamonu in der 5. Spielminute mit 1:2 in Führung, Emily Bölk tankte sich eine Minute später durch die türkische Verteidigung und glich zum 2:2 aus.

Die Anfangsphase war geprägt von technischen Fehlern und Abtasten auf beiden Seiten. Meike Schmelzer netzte in der 11. Minute vom Kreis zum 5:3 ein und Ann-Cathrin Giegerich parierte den Wurf der Gegnerinnen auf ihr Gehäuse. Mit einem sehenswerten Treffer aus spitzem Winkel erhöhte Lydia Jakubisova zum Zwischenstand von 6:3. Den ersten Strafwurf der Gäste, fischte sich Ann-Cathrin Giegerich und verhinderte so das Gegentor. Mitte der 1. Halbzeit zog das Tempo im Spiel merklich an und auf der Anzeigetafel stand ein 9:4 für den THC. Ann-Cathrin Giegerich zeigte sich hellwach und zeigte eine von insgesamt 12 Paraden. Ina Großmann traf im Tempogegenstoß zur 12:6 Führung. Mit einem Herausdrehen aus dem Griff ihrer Gegenspielerin traf Alexandra Mazzucco zum 13:7 und brachte die Thüringerinnen mit sechs Toren in Führung. Kastamonu agierte in dieser Phase offensiv in Abwehr und Angriff, um sich im Spiel zu halten. Dennoch gaben sie immer wieder Bälle im Angriffsspiel aus der Hand. Einiges nahm auch Ann-Cathrin Giegerich weg und so stand es vier Minuten vor der Pause 14:8. Ceren Coskun beendete eine torlose Phase des türkischen Vertreters zum 14:9. Iveta Koresova verwandelte auch ihren dritten Strafwurf sicher und konnte somit ihren fünften Treffer verbuchen. Asli Iskit warf aus dem Rückraum und ließ Ann-Cathrin Giegerich keine Chance zu parieren. Die Halbzeitsirene war bereits ertönt, da trat Serpil Iskenderoglu an die Strafwurflinie und verwandelte zum 16:12 Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff verpuffte der erste Angriff der Gäste in der Abwehr des Deutschen Vizemeisters. Yeliz Özel musste in der 33. Spielminute auf die Strafbank und Beate Scheffknecht netzte von der 7m - Linie zum 17:13 ein. Eine Minute später verwandelte sie ihren nächsten Strafwurf zum 18:13. Mit einem Hüftwurf verkürzte Serpil Iskenderoglu aus dem Rückraum, Jovana Sazdovska antwortete nach 36. Minuten mit dem Treffer zum 19:14. Lydia Jakubisova vergab einen Wurf von Außen, wurde aber gleich darauf nochmals von Emily Bölk bedient und konnte abschließen. Nach neun Minuten in der 2. Halbzeit spielte der Thüringer HC seinen Angriff geduldig aus und Emily Bölk schloss erfolgreich ab. Die Damen des THC stellten klar, dass sie die nächsten Punkte im Wettbewerb um den EHF Cup einfahren wollten. Mit einem Doppelschlag stellte Kastamonu den Zwischenstand von 22:17 her.

Die Partie wurde etwas fahriger und auf beiden Seiten häuften sich die technischen Fehler und Fouls. Yeliz Özel verkürzte in der 48. Minute zum 22:20, da der Thüringer HC seine eigenen Würfe nicht im gegnerischen Netz unterbringen konnte. Alexandra Mazzucco startete zum Gegenstoß und netzte zum 24:20. Sieben Minuten vor dem Ende, setzte sich Yana Uskova durch und traf von der Außenposition zum 24:22. Nach einem weiteren Ballverlust aufseiten der Gastgeberinnen machte sich Torfrau Ann-Cathrin Giegerich im Tor groß und pflückte den Ball herunter. Meike Schmelzer brachte ihren Wurf vom Kreis im Tor der türkischen Gäste unter, nachdem Trainer Herbert Müller ein weiteres Team Timeout genommen hatte (52. Minute).

Kastamonu kämpfte verbissen um jeden Ball und jedes Tor, der Vorsprung des Thüringer HC war zusammen geschmolzen. Serpil Iskenderoglu verkürzte von der Strafwurflinie zum 25:23. Noch zwei Minuten waren in der Wiedigsburghalle zu absolvieren, als Emily Bölk bei angezeigtem passiven Spiel, aus dem Rückraum zum 26:23 einnetzte. Jovana Sazdovska erhöhte keine 30 Sekunden danach auf 27 Tore für ihre Mannschaft und der erneuten Sechstoreführung. Zwei Minuten vor Spielende parierte Ann-Cathrin Giegerich einen weiteren Wurf auf ihr Tor, bevor Ceren Coskun zum 27:24 einnetzen konnte. Den letzten Wurf in diesem temporeichen Spiel nahm sich Iveta Koresova, wobei der Treffer nicht gezählt wurde. Endstand war somit 27:24 und der Thüringer HC konnte sich die nächsten Zwei Punkte sichern.
Andreas Hofmann/Bernd Hohnstein
Thüringer HC gegen Kastamonu Belediyesi GSK

 

Mission Viertelfinale

Die Damen des Thüringer HC sind zurück in Nordhausen. In der Wiedigsburghalle steht heute viel auf dem Spiel, der Thüringer HC will ins Viertelfinale des EHF Cups, Gegner ist der türkische Meister Kastamonu Belediyesi GSK. Die nnz ist mit dem Live-Ticker vor Ort...


Schluss in Nordhausen. Mit 27:24 besiegt das Team von Trainer Herbert Müller den türkischen Meister und lässt sich nun zu Recht von den 1 500 Fans in der Halle feiern. Ein hartes Stück Arbeit für den Deutschen Pokalsieger, aber letztlich ein verdienter Sieg und damit die weitere Tabellenführung in der EHF-Gruppe. Wir verabschieden uns aus der Wiedigsburghalle und können Sie hoffentlich am Sonntag, dem 26. Januar wieder hier iim Live-Ticker begrüßen, wenn es gegen Debrecen um den Gruppensieg gehen könnte. Einen schönen Sonntagabend noch!

60.Minute
Noch ein Gegentor, aber das spielt kaum noch eine Rolle. Noch 30 Sekunden und drei Tore Vorsprung.

59.Minute
Die "Rote Wand" steht jetzt und feuert ihre Lieblinge an, die wieder im Angriff sind. Der Widerstand scheint gebrochen und die Thüringerinnen können das jetzt locker runterspielen.

58.Minute
Sazdovska macht den Deckel drauf, wage ich zu behaupten. Es steht zwei Minuten vor Ende 27:23 für den THC!

57.Minute
Bölk trifft nur die Latte aber die THC-Damen bleiben im Ballbesitz und nun trifft auch Emily Bölk doch wieder: 26:23!

56.Minute
Vom Punkt trifft Iskenderoglu zum 23:25.

55.Minute
Fehlwurf der Türkinnen und die Chance für en THC. Wird aber verhandelt und die Türkinnen bleiben im Angriff.

56.Minute
Meike Schmelzer erlöst hier die Fans und trifft zum 25:22.

5.Minute
Noch reichlich fünf Minuten und der THC muss hier alles geben, um als Sieger aus der Halle zu gehen.

52.Minute
Erstes Tor für Jana Uskova, aber schon das 22. für Kastamonu. Gleich danach verhindert Giegerich das zweite Tor der Russin in großem Stil.

50.Minute
Iskit kann wider verkürzen. Die Türkinnen sind wieder dran. 21:24. Und ihre Torfrau pariert erneut großartig. jetzt muss die "Rote Wand" helfen. Und die Stimmung ist da!

49.Minute
Mazzucco stellt in einem Tempogegenstoß wieder auf ein Viertoreplus. 24:20! Die Türken nehmen eine Auszeit. Es bleibt spannender, als zu Beginn der 2. Hälfte abzusehen war.

48.Minute
...und trifft. Ganz wichtig dieses Tor. 23:20

48.Minute
Siebenmeter für den THC. Scheffknecht läuft an...

48.Minute
Da ist das 20. Tor für die Türkinnen. Jetzt heißt es Gegenhalten!

46.Minute
Die THC-Mädedls haben sich jetzt eine kleine Pause gegönnt, was die Gäste eiskalt ausnutzen. Nur noch drei Tore Vorsprung.

45.Minute
Wird es hier noch einmal spannend? Aylin verkürzt weiter, nur noch 22:18.

43.Minute
Iskendoglu mit erneutem Hüftwurf und Aylin im schnellen Gegenzug verkürzen noch einmal auf fünf Tore. derzeit heißt es hier 22:17c und es gibt einen Auszeit.

42.Minute
Immer wieder Giegerich. Die THC-Torhüterin zieht den Gegnerinnen heute den Zahn. Erneut ein toller Reflex.

40.Minute
Zeitstrafe jetzt für die Türkinnen und Beate Scheffknecht trifft wider vom Punkt. 22:15!

39.Minute
Coskun kann wieder verkürzen. Es steht hier 21:15.

39.Minute
Emily Bölk setzt sich am Kreis klasse durch und erstmals ist der THC mit sieben Treffern vorn.

38.Minute
Tempogegenstoß zum 20. Treffer für den THC durch Lydia Jakubisova.

36.Minute
Schönes Tor über Linksaußen durch Jovana Sazdovska zum 19:14. Ihr erstes Tor heute!

35.Minute
Iskenderoglu mit einem verdeckten Hüftwurf zum 14:18.

34.Minute
...und wieder drin. Erneut Scheffknecht mit einem Aufsetzer! 18:13!

34.Minute
Beate Scheffknecht schließt einen Siebenmeter zum 17:13 ab und es gibt nur wenige später den nächsten...

33.Minute
Zwei Minuten lang fällt aber kein weiterer Treffer, weil die Torfrauen auf dem Posten sind. Dann ist es wieder Iskenderoglu, die für die Türkinnen trifft.

31.Minute
Mit dem Anstoß durch Kastamonu Belediyesi geht es in die zweite Hälfte der Partie.


Verdiente Führung für die Thüringerinnen zur Pause. Nachdem es in der Anfangsphasen ausgeglichen. hin und her ging, konnte sich das Müller-Team ab der Mitte der Halbzeit stabilisieren und einen beruhigenden Vorsprung herausschiessen. Basis dafür waren die glänzenden Paraden von Ann-Cathrin Giegerich und einmal mehr die Treffsicherheit von Iveta Koresova.

Verdiente Führung für die Thüringerinnen zur Pause. Nachdem es in der Anfangsphasen ausgeglichen. hin und her ging, konnte sich das Müller-Team ab der Mitte der Halbzeit stabilisieren und einen beruhigenden Vorsprung herausschiessen. Basis dafür waren die glänzenden Paraden von Ann-Cathrin Giegerich und einmal mehr die Treffsicherheit von Iveta Koresova.

30.Minute
Kurz vor Ultimo der 1. Halbzeit trifft Iskdenderoglu zum 12:16-Pausenstand. Wir sind in 15 Minuten wieder da.

30.Minute
Koresova vergibt einen Strafwurf gegen die slowenische Hüterin zum türkischen Tor


28.Minute
Coskun zum 10:15 und sofort das 16. THC-Tor durch Rodriguez.


28.Minute
Koresova verwandelt einen Siebenmeter zum 15:9


27.Minute
Coskun trifft zum 9:14.


25.Minute
Güler verkürzt auf 8:13, aber Koresova korrigiert das sofort wieder und stellt wieder auf Sechstorevorsprung: 14:8!

24.Minute
Glück jetzt für den THC, das der Ball an den Pfosten klatscht. Im Gegenzug versucht es Scheffknecht erneut, scheitert aber an der guten türkischen Torfrau Pandzic.


22.Minute
Mehrere Fehlversuche auf beiden Seiten offenbaren die Nervosität der Damen auf dem Parkett. Vor allem die Türkinnen verzweifeln immer wieder an Ann-Cathrin Giegerich und so kann Alexandra Mazzucco mit ihrem ersten Tor den Vorsprung ausbauen. 13:7 und der türkische Trainer nimmt eine Auszeit.


20.Minute
Aydin donnerte den Ball an die Lattenunterkante zum 7:12.


19.Minute
Beate Scheffknecht mit einem Gewaltschuss und Ina Großmann im schnellen Konter erhöhen wieder auf 12:6.


17.Minute
Die Türkinnen verkürzen durch Iskit und Woloszyk auf 6:10. Beim THC kommt Ina Großmann ins Spiel.


16.Minute
Giegerich hält wieder großartig und Emily Bölk schließt den Konter souverän ab. 10:4.

16.Minute
Das 9:4 für den THC erzielt erneut Lydia Jakubisova. Das sieht gut aus nach einem Viertel der Spielzeit, einen Fünftorevorsprung zu haben.


15.Minute
Emily Bölk erzielt das 8:4, nachem erneut Iskit verkürzen konnte.

14.Minute
Giegerich pariert den ersten Siebenmeter der Russin Uskova. Kurz darauf erhöht Iveta Koresova auf 7:3.



13.Minute
Weil die Türkinnen aber auch nicht treffen, nutzt Lydia Jakubisova die Chance zum 6:3

12.Minute
Der THC wirkt jetzt stabiler, offenbart aber Schwächen im Abschluss.


11.Minute
Einen Tempogegenstoß nach Fehler in der türkischen Abwehr schließt Meike Schmelzer zum 5:3 ab.


8.Minute
Rodriguez, und wieder führt der THC: 4:3!

8.Minute
Postwendend gleicht Kastamonu wieder aus. Wieder durch Iskit.


7.MinuteKlasseheber von Iveta Koresova, die ihre Gegenspielerin am Kreis vernascht hatte. Führung für den THC.


6.Minute
Nervöser Beginn der THC-Damen, aber schließlich ist es Emily Bölk, die zum 2:2 ausgleichen kann.


4.Minute
Weil die Thüringerinnen erneut an der türkischen Torfrau scheitern ist es erneut Iskit, die nun die Türkinnen in Front bringt.: 1:2


3.Minute
Ausgleich durch Ali Iskit.


2.Minute
Erste Parade von Ann-Cathrin Giegerich und im Gegenzug die Führung für den THC durch einen Siebenmeterwurf von Iveta Koresova.


1.Minute
Anstoß für den THC und los geht's hier mit einem Fehlwurf.

13.59 Uhr
Das Schiedsrichterteam Maria Bennani und Safia Bennani stammt aus Schweden und scheint irgendwie miteinander verwandt zu sein.

13.56 Uhr
Jetzt kommt der THC und die "Rote Wand" macht schon ordentlich Stimmung. Das wird wieder ein heißer und Ohren betäubender Tanz heute hier in der Wiedigsburghalle.

13.53 Uhr
Erstmals ist in Nordhausen eine türkische Mannschaft zu Gast. Eine Premiere ich für den THC. Das Team ist gespickt mit türkischen Nationalspielerinnen und erfahrenen Profis aus Rumänien und Russland.

13.52 Uhr
Die Mannschaften haben sich eingespielt und verlassen die Halle jetzt, um zur Spieleröffnung einzulaufen.

13.45 Uhr
Der THC beginnt heute mit folgenden Spielerinnen: Jana Krause, Mariana Lopes Ferreira, Beate Scheffknecht, Alexandra Mazzucco, Rodriguez Rodriguez, Jovana Sazdovska, Meike Schmelzer, Ann-Cathrin Giegerich, Alicia Stolle, Iveta Koresova, Emily Bölk, Ina Großmann, Mia Biltoft und Lydia Jakubisova.

13.45 Uhr
Willkommen zum zweiten Gruppenspiel in der Zwischenrunde des EHF-Cups. Nach de Sieg vor Wochenfrist in Most hat der THC heute die Gelegenheit gegen den türkischen Meister Kastamonu Belediyesi nachzulegen und die Tabellenführung zu übernehmen. Schon ein Sieg mit einem Tor Unterschied würde dafür reichen. In 15 Minuten beginnt das Match hier und wir halten Sie über die Ereignisse auf dem Parkett der Wiedigsburhalle auf dem laufenden.

Wackerfans gründen Beirat

Im Ergebnis der Insolvenz der Spielbetriebs GmbH des FSV Wacker war es am Samstag zu einer ersten Zusammenkunft aktiver Fans gekommen. Jetzt haben die Männer um Heiko Rüdrich und Helmut Grabias den Entwurf einer Satzung vorgelegt...


Ein Bild aus besseren Tagen: Wackerfans beim Pokalfinale in Erfurt 2017

Organisator Heiko Rüdrich sagte der nnz:"Ich möchte den Entwurf der Satzung unseres zu gründenden Mitglieder- und Fanbeirat vorstellen. Der soll dann nach Möglichkeit am 25.01.2020 beschlossen werden. Ich hoffe, alle an Wacker Interessierten beschäftigen sich damit. Wenn jemand Ergänzungen oder Vorschläge hat, dann nur Mut und teilt es uns mit. Desweiteren hoffe ich, durch diese Darlegung weitere Fans und Mitglieder für uns zu interessieren. Denn je mehr wir sind, desto besser."

Aufgaben des Mitglieder-und Fanbeirates des FSV Wacker 90 Nordhausen
1. Der Mitglieder-und Fanbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen den ordentlichen Mitgliedern des Vereins, dem Vorstand und allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des FSV Wacker.
2. Der Mitglieder-und Fanbeirat steht allen Mitgliedern und Fans offen, die sich im Verein einbringen möchten.
3.Der Mitglieder-und Fanbeirat wird nach außen durch den Sprecherrat vertreten. Dieser besteht aus 5 gewählten gleichberechtigten Sprechern. Die Sprecher werden für die Dauer von einem Jahr gewählt. Der Sprecherrat verfügt über keine eigenen Kompetenzen und Befugnisse. Er setzt lediglich Beschlüsse des Mitglieder-und Fanbeirates um.
4. Der Mitglieder- und Fanbeirat trifft sich mindestens einmal je Quartal zu einer ordentlichen offenen Beratung. Mitglieder vom Präsidium/Vorstand, Aufsichtsrat und weiteren Gremien des Vereins oder des Geschäftsführungsorgans der Tochtergesellschaft können als Gäste zu Sitzungen des Mitglieder- und Fanbeirats eingeladen werden.
5. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder/Fans gefasst, wobei jedes Mitglied /Fan nur eine Stimme hat.

Aufgaben des Mitglieder-und Fanbeirates:
  • - Der Mitglieder-und Fanbeirat befasst sich mit allen Belangen, die den Verein und dessen Tochtergesellschaft betreffen,
  • dem Leitbild und der strategischen Ausrichtung,
  • Mitglieder- und Faninteressen/ Umgang mit Mitgliedern und Fans,
  • allen Mannschaften,
  • Traditionspflege,
  • Projektentwicklung und Unterstützung,
  • Finanzen.

Rechte und Pflichten:
1. Der Mitglieder-und Fanbeirat kann Empfehlungen gegenüber dem Präsidium/ Vorstand und dem Aufsichtsrat aussprechen. Er hat kein Weisungsrecht; dies obliegt ausschließlich der Mitgliederversammlung.
2. Der Mitglieder-und Fanbeirat hat das Recht, auf Nachfrage vom Präsidium/ Vorstand und Aufsichtsrat Auskunft zu erhalten, sofern die Auskunft auch von einem einzelnen Mitglied/Fan außerhalb der Mitgliederversammlung verlangt werden könnte.
3. Jedes Mitglied /Fan hat das Recht, sich mit Anregungen und Hinweisen an den Mitglieder- und Fanbeirat zu wenden. Dieser ist verpflichtet, sich damit auf seiner nächsten Sitzung auseinanderzusetzen.
4. Der Mitglieder- und Fanbeirat kann Anregungen für Beschlussfassungen des Präsidiums/Vorstands oder des Aufsichtsrats geben. Nehmen Präsidium/Vorstand oder Aufsichtsrat eine Anregung auf (Aufnahme in die Tagesordnung der Präsidiums/Vorstands- bzw. Aufsichtsratssitzung), ist der Mitglieder- und Fanbeirat vor einer Beschlussfassung des Gremiums anzuhören.